Pluto in der Reinkarnationsastrologie
Die Sonne steht für Gott, den Geist, den Vater, mein Ich und alle Autoritäten. Die Sonne steht für das Gute, die Wahrheit, das Licht und die Erleuchtung. Der Gegenspieler der Sonne ist der Zwergplanet Pluto. Hades, der Gott der Unterwelt. Wir Christen bezeichnen ihn als den Teufel. Je nach Religion und Kultur besitzt er viele Namen. Luzifer herrscht in der Hölle, den infernalen Sphären der Astralwelt.
Pluto steht für alles Teuflische und Böse, dass wir als Menschen kennen. Unter Pluto können wir Ohnmacht, Machtmissbrauch, Verführung, Intrigen, Manipulationen, Erpressung, Abhängigkeiten, Entführung, Folter und viel Schreckliches mehr erfahren. Plutonische Erfahrungen läutern uns durch seelische Schmerzen. Wir gehen sprichwörtlich durch die Hölle, weil wir mit unseren, als auch den Schattenseiten anderer, konfrontiert zu werden.
Pluto und Erzfeinde
Wo Pluto im Horoskop steht, oder durch Auslösungen aktiv wird, begegnen wir Menschen, die sich uns gegenüber teuflisch, also bewusst böswillig, verhalten könnten. Sie begegnen uns, weil wir bereits in früheren Inkarnationen mit Ihnen einen Machtkampf hatten, oder eine Beziehung zueinander bestand, die in Hass und Unversöhnlichkeit endete.
Es können auch Bedingungen sein, wie zum Beispiel ein gesundheitlicher Leidensweg, durch den wir die plutonische Hölle erfahren müssen, um geläutert zu werden. Bei plutonischen Prozessen kann es durchaus vorkommen, dass man sich unschuldig und als Opfer fühlt, weil man es mit Menschen zu tun bekommt, die einem bewusst und absichtlich schaden wollen. Für gewöhnlich ist man in der Rolle des Opfers. Die andere Person ist mächtiger, oder in der stärkeren Position.
Über Plutos Position oder Auslösungen in der Radix, ziehen wir Menschen und Geschichten an, die sich bereits mehrmals in früheren Verkörperungen in ähnlichen Konstellationen wiederholt haben. Es sind Geschichten, die Geschichte geschrieben haben, möglicherweise von kollektiver Bedeutung. Deswegen werden Pluto die Erzfeinde zugeordnet, die sich aus Hass und Rachegefühlen an unsere Fersen geheftet haben. Es kann durchaus der Fall sein, diese Erzfeinde uns bereits über die Jahrhunderte hinweg von Verkörperung zu Verkörperung verfolgen.
Wir könnten ursprünglich selbst dafür verantwortlich gewesen sein, weil wir vielleicht vor langer Zeit eine Beziehung mit Ihnen eingegangen sind, oder uns dazu verführen (Pluto) ließen. Für gewöhnlich sind es jedoch die Geister der Finsternis, die die Grenzen anderer übertreten und einen Konflikt vom Zaun brechen, der dann zu einem Endloskonflikt ausarten kann, wie dies zwischen Gott (Sonne) und den gefallenen Engeln (Pluto) der Fall ist.
Möglicherweise erfahren wir bereits als Kinder, scheinbar unschuldig, den Machtmissbrauch durch Plutonier in unserem unmittelbaren Umfeld. Es handelt sich dann um ein zwingendes negatives Karma, welches uns widerfahren muss.
Pluto und Misstrauen
Durch plutonische Ohnmachtserfahrungen in der Kindheit oder Jugend prägt sich tiefes Misstrauen gegenüber anderen Menschen in unserer Seele ein. Wir mussten die dunkle Seite von Menschen früh kennenlernen. Unser Vertrauen in das Gute kann zerstört worden sein. Wir können vielleicht nach solch einer Erfahrung, unsere Seele nie mehr so öffnen, wie wenn wir dies nicht erlebt hätten. Die Kräfte der Finsternis haben unserer Seele schweren Schaden zugefügt. Wir haben den Mut und das Vertrauen für die Liebe verloren, oder fühlen uns durch den erfahrenen Missbrauch vielleicht schmutzig, gebrochen und entwürdigt.
Plutonische Prozesse können dramatische und traumatische Erfahrungen sein, die uns ein Leben lang prägen. Die Ursachen hierfür bestehen meist in der Tiefe der negativen Emotionen und Verstrickungen, die uns seit langer Zeit mit der anderen Person verbinden.
Erzfeinde abschütteln
Wie kann man Erzfeinde abschütteln? In Wirklichkeit gar nicht, denn es fällt unter den freien Willen aller Wesen, dass es einem jeden frei steht, zu lieben oder zu hassen. Wenn man den Hass von jemand auf sich gezogen hat und dieser zu keiner Versöhnung bereit ist, dann wird dieses Wesen immer wieder die Auseinandersetzung suchen, sodass sich früher oder später, unweigerlich die Wege in Verkörperung wieder kreuzen. Man wird in einen Machtkonflikt hineingezogen, ob man will oder nicht.
Es ist eine Illusion der Uneingeweihten, dass jeder Mensch einen guten Kern besitzt. Dies entspricht nicht der Wahrheit, sondern es steigen auch Geister aus der Hölle zur Inkarnation auf Erden herauf, die anstatt eines Schutzengels einen dämonischen Begleiter an ihrer Seite haben, der Ihnen bereits in Kindestagen den Willen zum Bösen zuflüstert.
Wesen, die dermaßen in die Finsternis verstrickt sind, folgen stringent ihrer Kraftlinie, wie dies auch in ihre Radix geschrieben wurde.
Um den Plutonier, der Sie vielleicht verfolgt, loszuwerden, müssen Sie folgendes verstehen. Vor böswilligen Wesen kann man sich nur abgrenzen, wozu sich bereits Gott und seine Mitstreiter in den himmlischen Sphären, in einer Zeit vor dieser Zeit, gezwungen sahen.
Diese Abgrenzung muss sowohl geistig, seelisch als auch physisch vollzogen werden. Geistig grenzt man sich ab, indem man keine Gedanken zu dieser Person mehr zulässt. Seelisch grenzt man sich ab, indem man keine Gefühle zu dieser Person mehr aufkommen lässt. Physisch grenzt man sich ab, indem man diese Person nicht mehr an sich heranlässt. Wird diese Abgrenzung nicht respektiert, was bei Erzfeinden oftmals der Fall ist, dann entsteht daraus ein Krieg, den sie gewinnen müssen, wollen Sie nicht das Opfer sein.
Begegnen wir dem Erzfeind(en) bereits in der Kindheit oder Jugend, haben wir diesen in früheren Verkörperungen viel zu nahe an uns herankommen lassen. Wir erhalten daher die Lektion der Ohnmacht, weil wir uns nicht entschieden genug dem Feind, oder generell böswilligen Menschen gegenüber abgegrenzt und entgegengestellt haben.
Zu keiner Umkehr bereit
Menschen, von denen ich hier spreche, lassen sich nicht bekehren, versöhnen oder transformieren. Ihre Entscheidung ist bereits in den himmlischen Sphären zurzeit des Höllensturz gefallen. Die gefallenen Engel werden keine wundersame Transformation vom Saulus zum Paulus vollziehen. Entweder man unterwirft und verbündet sich mit Ihnen, oder man besiegt und entmachtet diese mit den notwendigen Handlungen auf allen Ebenen.
Lösen Sie sich von der Illusion, mit Liebe einen gefallenen Engel, oder einen seiner Anhänger, in Verkörperung zur Umkehr zu bewegen. Gutwillige Menschen werden auf Liebe reagieren, böswillige Wesen werden ihre Liebe als Schwäche schamlos ausnutzen. Die Gesetze böswilliger Wesen kennen keine Moral, Liebe und göttliche Weisheit, sondern folgen unbarmherzig dem Tierischen. Sie werden stärker, wenn Sie Böses tun. Der Mächtigere diktiert willkürlich was Gesetz ist.
Pluto lässt keine Wahl
Der plutonischen Auseinandersetzung muss ein jeder Mensch früher oder später begegnen, will er nicht zum Opfer werden. Ein jeder muss vom Sünder zum Heiligen werden, will er sich nicht mit den böswilligen Wesen verbünden und Ihnen unterwerfen. Der böse Wille dieser Wesen und ihre Bereitschaft Grenzen zu übertreten, um anderen Menschen ihren Willen aufzuzwingen, lässt den Menschen keine andere Wahl. Flucht (Neptun) ist keine dauerhafte Option. Es bleibt nur die Wahl zu kämpfen und dies beginnt damit, dass man zuerst lernt mit der Wahrheit zu leben, dass es die Auseinandersetzung zwischen Gott und seinen Mitstreitern, sowie den gefallenen Engeln und ihren Anhängern, auf Erden stattfindet.
Wir schützen uns vor dem Plutonischen durch unsere Reinheit in der Seele und die Macht über unseren Geist. Die stärkste Waffe ist die Wahrheit, die man der Lüge und Manipulation entgegensetzt. Die Liebe brauchen wir, um den Frieden in uns zu wahren und die Unsrigen zu beschützen, wenn wir angegriffen werden.
Auf der physischen Ebene muss man die Abgrenzung und Unabhängigkeit, dem Übergriff und Versuch der Unterwerfung, entgegensetzen.
Haben wir Macht über uns selbst, gewinnt niemand Macht über uns. Bleiben wir frei von Sünden, verliert das Böse seine Macht.