Grundlegendes zur Reinkarnationsastrologie
Im ersten Teil zur Reinkarnationsastrologie haben wir einerseits auf die Vergangenheitsperspektive hingewiesen, aus welcher heraus die Radix gedeutet wird und auf die notwendige Unterscheidung, ob ein Himmelskörper gut oder schlecht gestellt ist, um zu beurteilen, welche Verdienste oder karmischen Belastungen, in Beziehung zu diesem Himmelskörper vorliegen. Die gute und starke Stellung eines Himmelskörpers durch seine Zeichenstellung und Aspektierung, steht für Tugenden, die wir uns in früheren Inkarnationen erarbeitet haben. Umgekehrt ist die Aussage von disharmonischen und schwachen Stellungen, dass negatives Karma und untugendhaftes Verhalten im Bereich dieses Himmelskörpers und seinem Einflussbereich vorliegt.
In der Reinkarnationsastrologie wissen wir aus Erfahrung, um unser ewiges Leben, sowie Gottes persönliche Existenz. Für den Reinkarnationsastrologen ist die Genesis der verschiedenen Kulturen kein Mythos sondern die Überlieferung der Wahrheit von Gottes Existenz und dem Himmelssturz der gefallenen Engel. Dieses Ereignis implizierte die zukünftige Verkörperung der geistigen Wesen der himmlischen Sphären auf Erden. Die Götter und gefallenen Engel verkörpern unter den Menschen, Helden und Halbgöttern. Die Götter steigen aus den himmlischen Sphären herab, die gefallenen Engel steigen aus den infernalen Sphären zur Inkarnation herauf.
Wir müssen unter den Gestirnen und Lebensbedingungen geboren werden, die unserer Wesens- und Existenzgeschichte entsprechen. In unserem Horoskop steht wer wir sind, was wir getan haben und was unser gerechtes Schicksal ist, welches wir uns selbst geschmiedet haben. In unserem Horoskop steht, ob wir guten Willens sind, oder ob wir uns von Gott entfernt haben. Es gibt nichts über uns, was wir nicht aus unserem Horoskop sehen und lesen (geistig hören) könnten. Unser Horoskop erzählt uns die Wahrheit über unsere Existenzgeschichte.
Die Kräfte der Finsternis wollen die Macht der göttliche Vorsehung ausschalten
Wer Macht erlangen will über die Geburt des Menschen und in das Walten der göttlichen Vorsehung eingreifen möchte, indem er zum Beispiel künstliche Menschen erzeugen wollte (genetisch für seine Funktion gezüchtet), der will die höchste göttliche Ordnung „der gerechten Geburt entsprechend unserer Existenzgeschichte“ umstoßen. Die teuflische Absicht und dilettantischen Bemühungen, die gegenwärtig von bestimmten Kreisen in dieser Richtung verfolgt werden, beabsichtigen, die karmischen Gesetzmäßigkeiten der göttlichen Ordnung, durch die Gerechtigkeit unserer Geburt, unter bestimmten Gestirnen und unserer zugehörigen Familie, auszuhebeln und zu umgehen. Die gefallenen Engel und ihre Anhänger, die diese Absichten verfolgen, wollen die Herren des Karmas (Saturn) austricksen, um nicht wieder zu Verlierer zu werden, schwimmen sie doch zum Ende des Kali Yuga wie die Fettaugen auf der Suppe.
Zig Milliarden fließen gegenwärtig in die Forschung nach Lebensverlängerung mit dem Bestreben Unsterblichkeit wiederzuerlangen. Gleichzeitig streben die „Prometheuisten“ nach der Züchtung des künstlichen Menschen, als auch nach der Reproduktion virtueller Doppelgänger. Dadurch will man zwei Fliegen mit einem Schlag erwischen. Man beabsichtigt die Verkörperung der Götter auf Erden zu verhindern, oder diese durch Verkörperung in unbrauchbare Körper zu unterwerfen und auf der anderen Seite will man seine eigene Linie sicherstellen, indem sich in Zukunft nur mehr wenige echte Menschen mit echten Menschen (die heutige finstere Elite) paaren dürfen.
So futuristisch und verrückt dies für den uneingeweihten Leser klingen mag, so real ist die Absicht, auf diese Weise durch zukünftige Auslese sicherzustellen, dass nur ihresgleichen wieder zur Inkarnation in natürliche Körper herabsteigen können. Die Elite kann zukünftig in von Gott erschaffenen Körpern inkarnieren, die anderen Geister bzw. Frankensteins, die die „Prometheuisten“ selbst erschaffen, werden in künstliche Körper gezwungen, die ihrer Funktion entsprechend genetisch gezüchtet wurden. Auf diese Weise will man sicherstellen, dass die göttliche Vorsehung ausgeschaltet wird und man die karmische Gerechtigkeit durch Geburt umgehen und manipulieren kann.
Wichtige Horoskopfaktoren und ihre Bedeutung in der Reinkarnationsastrologie
Mir geht es in dieser kurzen Aufzählung zu den Planeten um die Betonung einzelner Zuschreibungen, auf die in der Reinkarnationsastrologie ein stärkerer Fokus gelegt wird. Wir kennen diese Entsprechungen auch aus der herkömmlichen Astrologie, doch generell liest bis jetzt niemand anhand der Sonnenstellung unser Verhältnis zu Gott aus der Radix. Es ist sowohl eine andere Denkweise, als auch Herangehensweise anhand der Fragestellungen, durch die wir die Reinkarnationsastrologie betreiben. Wir erfinden keine neue astrologische Bedeutung zu den einzelnen Horoskopfaktoren, doch stellen wir in der Reinkarnationsastrologie andere Fragen, um zu unseren Deutungen zu gelangen.
Die Sonne
Die analogen astrologischen Entsprechungen zur Sonne sind Gott, der Vater, mein Ich und Autoritäten jeglicher Form. Die Stellung und Aspektierung unserer Sonne gibt uns Auskunft über unsere Beziehung zu Gott, zu unserem Vater, zu mir selbst und anderen Autoritäten. Das Tierkreiszeichen bestimmt darüber, welche Wirkweise unsere Persönlichkeit befähigen wird ihre Funktion zu erfüllen.
Der Mond
Die Hauptbedeutungen des Mondes in der RA sind die Seele, die Vergangenheit, die Herkunft, das Familienkarma und die Linie unserer Mutter. Der Mond wird in der RA als Sammelpunkt früherer Verkörperungen verstanden. Er ist der stärkste Faktor, der uns über die inneren Erfahrungen Auskunft gibt, die jetzt unser Seelenleben schicksalshaft, durch Geburt in einer bestimmten Familie prägten.
Wir fühlen (Mond) immer, wie unser Verhältnis zu dieser oder jener Person in früheren Verkörperungen war. Unsere Seele (Mond) trägt diese Erfahrung in sich und übermittelt uns diese. Der Geist (Sonne) ist oftmals schnell und kann irren. Die Seele lässt uns immer die Wahrheit fühlen. Die Selbstentfremdung der Menschen hat jedoch dazu geführt, dass viele Menschen nicht mehr ihre Seele fühlen und ihr vertrauen.
Der Mond steht für unser familiäres Karma im Gesamten und nicht nur für unsere Beziehung zu unserer Mutter und ihrer Herkunftslinie.
Die Mondknotenachse
Der aufsteigende Mondknoten ist der Manifestationsraum unserer gegenwärtigen Inkarnation. Im Feld des aufsteigenden Mondknotens sehen wir das, was sich in dieser Verkörperung verdichten und konkretisieren wird. Himmelskörper in Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten sind Kräfte und Fähigkeiten, aber auch Herausforderungen und Aufgaben, denen wir uns, karmisch verpflichtet, stellen müssen. Am aufsteigenden Mondknoten nehmen unser Wirken, als auch unsere Werke, für unsere Mitmenschen Form an. Am aufsteigenden Mondknoten entsteht der Beitrag, den wir in dieser Verkörperung für andere zu leisten haben.
Der absteigende Mondknoten ist ein Feld und Raum, den wir verlassen, doch dessen Erinnerung wir in uns tragen. Der Weg zurück zum absteigenden Mondknoten ist keine Option, denn er ist eine Erfahrung der Vergangenheit, die wir nicht wiederholen sollen. Wir können diese Erfahrung für unsere Mission nutzen, doch die Herausforderung, Zukunft und soziale Pflicht zur Manifestation liegt im gegenüberliegenden aufsteigenden Mondknoten.
Merkur
Merkur steht in der Reinkarnationsastrologie vor allem für unsere erworbene Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit, aber auch für unsere Beziehung zu unseren Geschwistern und nahen Verwandten, sofern wir welche haben.
Venus
Die Venus repräsentiert unsere Freunde, den Ehepartner und gut gesinnte Menschen, denen wir wieder begegnen und durch Sympathie und Liebe zueinander verbunden sind. Die Hausstellung der Venus gibt uns oftmals den Hinweis, wo wir diesen Freunden wieder begegnen werden.
Mars
Über den Mars begegnen wir ehemaligen Konkurrenten und Feinden. Möglicherweise auch Kampfgefährten und Mitstreitern, doch dann muss die Begegnung mit Mars von guten Aspekten begleitet und unterstützt werden. Generell begegnen wir jedoch im Einflussgebiet (Orbis) des Mars Konkurrenten und Feinden.
Jupiter
Woran glauben wir und können daher aufsteigen, expandieren und Erfolg haben. Die Stellung des Jupiters gibt uns in der Reinkarnationsastrologie darüber Auskunft, wie wir erfolgreich werden können und unsere Einflusssphäre ausdehnen können. Jupiter steht für unsere erworbene Moral und Würde, die uns ein edler Charakter verleihen kann.
Saturn
Saturn zwingt uns in seinem Einflussbereich in seine Grenzen, die er uns steckt. Im Raum des Saturns begegnen wir unserem negativen Karma aus der Vergangenheit. Bei einem gut gestellten Saturn werden wir weich gefedert und vieles bereitgestellt, ohne hart dafür arbeiten zu müssen. Bei einem schlecht gestellten Saturn wird uns nichts geschenkt, sondern werden wir hart arbeiten müssen. Saturn steht in der RA für die Zeit, die verstreichen muss, in welcher wir leiden werden, bis wir unsere Lektion gelernt haben.
Saturn steht für das Unweigerliche, das eintreten und zur Realisierung kommen muss, weil es sich karmisch, durch Wiederholung in früheren Verkörperungen, verdichtet hat und zur Manifestation drängt.
Saturn legitimiert und kann uns bei guter Stellung Rechtschaffenheit, Fleiß und Verantwortungsbewusstsein attestieren, welches wir uns in früheren Verkörperungen erworben haben. Dies führt oftmals dazu, dass die Gesellschaft uns vertraut und wir eine komplikationslose Berufslaufbahn einschlagen. Bei disharmonischem Einfluss sehen wir eventuell das Gegenteil davon, also denjenigen, der den Pfad der Tugend und Rechtschaffenheit verlassen hat und sowohl mit der göttlichen Ordnung als auch oftmals mit der gesellschaftlichen Ordnung in Konflikt geraten ist.
Saturn straft uns für unsere Sünden wider der göttlichen Ordnung. Saturn hält uns gefangen, bis die Zeit vergangen ist, die notwendig war, um aus der Einsamkeit, der Krankheit, den Hindernissen und Niederlagen zu lernen. Saturn ist das Konzentrat ungelöster Probleme unserer Existenzgeschichte, denen wir uns jetzt stellen müssen, wollen wir nicht weiter daran leiden. Saturn ist verdichtete Geschichte, die bei vorliegender schlechter Stellung und Aspektierung, nur durch eine tiefgehende Wandlung und Transformation, sowie durch harte Arbeit und Leidensfähigkeit, wieder in konstruktive Bahnen gelenkt werden kann.
Sind wir zu dieser Selbstkorrektur nicht bereit, dann werden wir das Gesetz brechen und die Ordnung umwerfen müssen. Wir beginnen den Pfad zur Linken zu beschreiten, weil wir die notwendig gewordene Beschränkung und Erziehung, als auch das Übernehmen unserer Verantwortung für unser Wirken in früheren Verkörperungen, nicht übernehmen wollen.