Die Wallstreet
Petrus Stuyvesant (1612-1672), der Begründer Wall Street
Es war der Niederländer Petrus Stuyvesant, der 1648 als Gouverneur zum Schutz der Insel Manhattan, einen Wall gegen eventuelle Indianerüberfälle errichten ließ. Die Straße entlang dieses Walls wurde später „Wall Street“ genannt. Petrus Stuyvesant ist keineswegs ein Politiker, der rein zufällig als Namensgeber der Wallstreet in die Geschichte einging, sondern Petrus Stuyvesant prägte durch seine Persönlichkeit und Wirken in der Kolonie „Nieuw Nederland“, dem heutigen New York, den Geist der Wallstreet.
Petrus Stuyvesant agierte despotisch, verdrängte mit Gewalt die Schweden, mit denen sein Vorgänger Willem Kieft noch ein gutes Einvernehmen hatte und versuchte zu verhindern, dass sich englische Quäker und Juden in Amerika ansiedeln konnten. Gleichzeitig konnte er doch in wirtschaftlicher Hinsicht zahlreiche Erfolge für die Kolonie verbuchen. Er führte Steuern auf Importe ein, sicherte der Kolonie ein Privileg für den Handel mit Brasilien und 1652 für den Sklavenhandel mit Afrika.
Die Kolonie hatte eine Größe von 1500 Siedlern, als sich die Hauptsiedlung bis an die Südspitze Manhattans ausgedehnt hatte. Im Pfirsich Krieg wurden an die hundert Siedler von den Indianern ermordet. Unter anderem auch Adriaen von Donck, der erste Rechtsanwalt Nieuw Nederland, auf den wir noch zu sprechen kommen. 1664 wurde Nieuw Nederland von den Engländern eingenommen. Fortan sollte es New York heißen. Stuyvesant musste auslassen, was er mit Ehrgeiz errichtet hatte.

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Peter Stuyvesant
Petrus Stuyvesant war überzeugter Protestant, geprägt vom Geist seines calvinistischen Vaters, der ein Geistlicher war. Der Calvinismus bereitete mit seinem Liberalismus dem späteren Kapitalismus einen fruchtbaren Boden. Die Gefahr calvinistischer Auslegung materieller Erfolge und Gewinne, bestand von Anfang an darin, dass die Gewinne möglicherweise auch der Rechtfertigung, moralisch richtig gehandelt zu haben, dienten. Wenn es ein Gewinn war, muss man auch moralisch richtig gehandelt haben.
Diese, für das menschliche Gewissen, angenehme Verknüpfung von Gewinn und Moral, wird jedoch dem Unmoralischen zum Verhängnis werden. Früher oder später wird er der Versuchung nicht widerstehen, um Gewinner zu sein, mit seiner Macht Gesetze zu seinen Gunsten zu beeinflussen.
Das Buttonwood Abkommen 1792
Mit dem Buttonwood Agreement wurde am 17.05.1792 die New Yorker Börse in Manhattan begründet. In den Jahrzehnten zuvor wurde an diesem Platz ein Sklavenhandel betrieben. Es war die Geburtsstunde der Radix für die NYSE.
Wir sehen eine Sonne im Stier (Geld, Besitz, Währungen) in Konjunktion zu dem Fixstern Alcyone (Reichtum, Aufstieg, Expansion) in Konjunktion zu Merkur (Kaufmann) und America (Amerika). Heracles (Wettbewerbsgeist) steht am Widder MC (Bestimmung = Wettbewerb, Konkurrenz).
Regulus auf Midas (das Geld der Könige) und Jupiter/Spica (Reichtum), sowie Princeps/Neptun (der König der Spekulation, Leitbörse der Welt) sind ein Garant für einen Aufstieg zur Leitbörse der Welt, sowie Einfluss und Macht. Die Manipulationen (Pluto) durch die Marketmaker (Zeus) sehen wir mit Pluto/Zeus in das Quadrat zu Sonne/Merkur.

Radix NYSE 17.5.1792 Manhattan 8:52
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Die Erfindung des Börsenticker durch Edward Calahan, der 1867 eingeführt wurde, verschaffte der NYSE einen Wettbewerbsvorteil. Man musste nicht mehr vor Ort sein, um handeln zu können. Die europäischen Börsen waren vorläufig noch Präsenzbörsen, während die Umsätze der NYSE durch den Börsenticker, der telegrafisch übermittelt wurde, deutlich anzogen. Die NYSE sollte jedoch bald noch mehr zu bieten haben.
Richard Wyckoff und Richard S. Fuld
Es sollte im Jahr 1907 sein, als Richard Wyckoff (1873-1934) das Wall Street Journal gründete. Seine technischen Analysen des Aktienmarktes und aktuelle Informationen von der Wall Street machten Wyckoff mit seinem Verlag zu einem reichen Mann. Mit seinen eigenen Spekulationen hatte er weniger Erfolg.
Er war jedoch ein ausgezeichneter Theoretiker, Analyst, Journalist und Lehrer. Die berühmtesten Trader studierten seine technischen Analysen. Wyckoff war mit einigen von Ihnen persönlich bekannt und befreundet. Es zählten legendäre Trader und Investoren wie Jesse Livermore, Otto Kahn, James R. Keene und JP. Morgan zu seinem Bekannten- und Leserkreis.

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Erstausgabe Wall Street Journal
Musste er zwar zu seinem Leidwesen zweihundertvierzig Jahre zuvor Nieuw Nederland an die Engländer abgeben, so konnte er an der Wallstreet trotzdem einen Erfolg für sich verbuchen.
Das Wall Street Journal zog Investoren aus der ganzen Welt an die NSYE. Wieder hatte er in wirtschaftlicher Hinsicht Manhattan Glück gebracht. Weltweit sollte die Wall Street zum Synonym für die Börse werden. New York hatte der Londoner Börse den Rang abgelaufen. Leidenschaft, Eigeninteressen, Ort und konzentrierter Wille, haben bei diesem Erfolg zusammengewirkt. Manche Siege werden erst in späteren Verkörperungen errungen, wenn wir auch den Preis, entsprechend unserer Motivation, dafür zahlen.
Es sollten mehr als zwei Jahrhunderte vergehen, bis der Namensgeber der Wall Street auch derjenige war, der „The Wall Street Journal“ gründete.
Diese historische Parallelität zwischen den Biografien von Peter Stuyvesant und Richard Wyckoff, führte mich durch den Fluss der Mnemosyne zu Richard S. Fuld, dem Mann der hundert Jahre später für die Lehmannpleite verantwortlich sein sollte. Fuld hatte alles erreicht, was man an der Wall Street erreichen konnte. Er musste jedoch wie Petrus Stuyvesant alles wieder verlieren und hat wie Richard Wyckloff für weltweite Schlagzeilen gesorgt.

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Ferranfont7070, Richard-wyckoff, CC BY-SA 4.0
Petrus Stuyvesant / Richard Wyckoff / Richard S. Fuld
Adriaen von Donck, Jesse Livermore, Ray Dalio
Adriaen von Donck war nicht nur der erste Rechtsanwalt der holländischen Krone, sondern auch von ihrer Kolonoie Nieuw Nederland. Durch seine Aufzeichnungen aus der Kolonie überbrachte er seiner Heimat wichtige Informationen aus der Neuen Welt. Die Jansson-Visschwer Karte von Nordamerika, die er erstellen ließ, war für fast hundert Jahr die genaueste Karte von Nordamerika.

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Jansson-Visschwer Karte
Nordamerika 1685
Zeitgleich wie Richard Wyckoff sollte auch Adriaen von Donck an der Wallstreet als einer der berühmtesten Trader wieder in Erscheinung treten. In etwa zum Zeitpunkt der Gründung des Wall Street Journal, verkaufte Jesse Livermore die Union Pacific Aktie leer und fuhr danach in den Urlaub. Dieser Trade sollte ihm den Weg in den Olymp der Wallstreet ebnen. Union Pacific brach zusammen und Livermore stieg auf wie ein Komet auf und schuf sich als Shortseller ein Vermögen.
Keineswegs war dieser Erfolg eine Eintagsfliege, denn er hatte seit seinem fünfzehnten Lebensjahr in den Bucketshops getradet und Erfahrung an den Märkten gesammelt. Der Schwarze Freitag 1929 sollte sogar ihm als Shortseller schmerzhafte Verluste zufügen, da er sein Vermögen investiert hatte, doch er besaß selbst danach noch immer 100 Millionen Dollar.
Jesse Livermore Karriere nahm jedoch aufgrund seiner bipolaren Störung am 28.11.1940 ein tragisches Ende durch Suizid. Er hinterließ seiner Frau immerhin noch ein Vermögen von fünf Millionen Dollar.
Richard S. Fuld wurde 1946 geboren, Ray Dalio ist Jahrgang 1949 im Tierkreiszeichen Löwe, dem Zeichen der Spekulanten geboren. Jede Generation begleitet sich immer wieder durch die Zeit.
Folge ich dem Fluss der Mnemosyne, sehe ich beide erneut zu Fürsten der Wallstreet werden. Richard S. Fuld schrieb als CEO von Lehman weltweite Schlagzeilen und Ray Dalio ist seit Jahrzehnten einer der erfolgreichsten Hedgefonds Manager der Welt. Wie es jedoch an der Börse läuft, ist der eine inzwischen entmachtet und vom Gutdünken seiner Frau abhängig und Ray Dalio hat ein Privatvermögen von 22 Milliarden Dollar erwirtschaftet.
Der Astrologe sieht selbstverständlich dieses divergierende Schicksal in ihren unterschiedlichen Horoskopen und schicksalshaften Anlage aufgrund ihrer Existenzgeschichte.
Peter Stuyvesant verlor alles an die Engländer, weil er zwanghaft seine Macht ausdehnen wollte. Jetzt ließ ihn das amerikanische Finanzministerium fallen, nachdem er den Rubikon der maximal zulässigen Verschuldung überschritten hatte. Der Finanzchrash 2008 war historisch einschneidend, entsprechend der historischen Bedeutsamkeit der Persönlichkeit, die ihn verursachte.
Von Doncks hingegen verlor sein Leben durch die Indianer für sein geliebtes Amerika, dessen Datensammlungen Beweis für diese Begeisterung für Amerika waren. Auch er hat seinen Preis bezahlt, indem er sein Leben dafür lassen musste. Vergleichen wir jedoch das karmische Resultat, tritt die unterschiedliche Motivation beider, anschaulich in Erscheinung.

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Adriaen von Donck / Jesse Livermore / Ray Dalio
Historische Parallelitäten im Synastrie
Analysieren wir nun die zuvor geschilderte historische Parallelität zwischen Stuyvesant, Wyckoff, Fuld und der Wall Street auch aus astrologischer Sicht. In der Reinkarnationsastrologie gilt zu bedenken, dass sie in der gegenwärtigen Radix die gesamte Existenzgeschichte reingeschrieben sehen und sie daher alle Parallelitäten der unterschiedlichen Inkarnationen aus der gegenwärtigen Radix lesen können.
Der Namensgeber der Wall Street und spätere Gründer des Wall Street Journal hat eine Konjunktion seiner Venus mit der Sonne der Radix der NYSE und umgekehrt. Die Wall Street (Radix NYSE) und Richard S. Fuld sind ein Liebespaar.
Fulds Jupiter/Spica Konjunktion im vierten Haus der Grundsteinlegung steht in Konjunktion zu Spica/Jupiter der NYSE. Zufall? Keineswegs, wie wir sofort verstehen, wenn wir zu Peter Stuyvesant und Richard Wyckoff die Beziehung herstellen. Stuyvesant brachte Manhattan (Nieuw Nederland) Wohlstand (Jupiter) und Manhattan brachte ihm dafür jetzt Reichtum (Jupiter).

Synastrie NYSE / Richard S. Fuld
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Was man über die Wall Street wissen musste, aber es auch zu lernen gab, darüber berichtete Richard Wyckoff. Deswegen steht jetzt Fulds Merkur (Zeitung, Kommentare, Analysen) in Konjunktion zum MC (Bestimmung, Ruf, Ruhm) der NYSE.
Mit seiner Venus (Sympathie, Liebe, Freundschaft) auf dem Merkur und der Sonne der NYSE, schloss er Freundschaften mit den wichtigsten Kaufleuten der Wallstreet. So kam er zu seinen Informationen und Geschichten, die er im Wall Street Journal veröffentlichte und sich ein Vermögen schaffen konnte. Es war eine Win-win Situation.
Wir sehen jedoch nicht nur eine Liebesbeziehung zwischen der NYSE und Richard S. Fuld, sondern sein Sonne Quadrat zu Mars/Pluto (mit unlauteren Mitteln sich notfalls auch behaupten; der Despot und Kapitalist) steht in das Quadrat zur Venus der NSYE, sowie sein Saturn in das Quadrat zum Jupiter der NSYE steht.
Wyckoff brachte zwar der NYSE mit dem Wall Street Journal Reichweite, wovon er profitierte, doch sehen wir auch mit der Sonne in das Quadrat zu Mars/Pluto den aggressiven Trader und Raubtierkapitalisten, der die NYSE für sich instrumentalisieren wollte (Pluto/Venus Beziehung) und mit Saturn in das Quadrat zu Jupiter ihrem Ruf (Jupiter) Schaden (Saturn) zufügte.
Reinkarnationsastrologie
Wer sich mit Reinkarnationsastrologie beschäftigt, der kann an dieser Synastrie die historischen Parallelitäten zwischen Peter Stuyvesant, Richard Wyckoff und Richard S. Fuld in der Beziehung zum Horoskop der NSYE erkennen. Alle Biografien kann man wiedererkennen in ihrer Beziehung zur NYSE. Unsere gegenwärtige Radix ist immer das Resultat unserer Existenzgeschichte.
Alle Beziehungshoroskope, die wir mit unserer Radix erstellen, bestätigen selbstverständlich unsere Beziehung und Geschichte, die uns sowohl mit historischen Persönlichkeiten oder Ereignissen aus der Vergangenheit, gegenwärtig noch immer verbindet.
„König der Wallstreet“
Die erste Börse der Welt wurde 1409 in Brügge begründet, welches damals noch zu den Niederlanden gehörte. Petrus Stuyvesant war ein Niederländer, der den Wall errichtete.
Engländer, rund um John Smith, John Rolfe und Thomas De La Warr, begründeten hingegen die erste Siedlung Jamestown in Virginia. Wie gleich sehen werden, ist auch ihre Kraftlinie in der Entstehung der Wallstreet zu sehen, indem Persönlichkeiten dieser Linie, als historisch bedeutsame und erfolgreiche Spekulanten an der Wall Street in Erscheinung getreten sind. Historisch betrachtet ist die Wall Street ein Konglomerat aus niederländischem und englischem Geist, entsprechend den tatsächlich stattgefundenen Ereignissen.
Es sollte um die Jahrhundertwende der Löwegeborene Bernard Baruch (1870-1965) sein, den man als den König der Wallstreet bezeichnete. Noch keine dreißig Jahre alt, hatte er als Spekulant an der Wallstreet ein gewaltiges Vermögen angehäuft.

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Thomas West De La Warr, Benjamin Harrison V, Bernard Baruch, Jared Kushner
Bernard Baruch war nicht nur sein ganzes Leben hindurch ein außergewöhnlich erfolgreicher Börsenspekulant und Finanzier, jüdischer Herkunft, sondern auch der Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten.

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Bernard Baruch als jüngster Berater der Wilson-Regierung
Mit Winston Churchill verband ihn eine freundschaftliche Beziehung.
Der amerikanische Präsident Harry S. Truman, dessen Berater er war, ernannte ihn auch zum Vertreter der Vereinigten Staaten in der United Nations Atomic Energy Commission. Baruch prägte den Begriff Kalter Krieg.

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Sir Raleigh / Robert Lee / Harry S. Truman / Ivanka Trump
Wer die Entstehung der Wallstreet, die Entwicklung des Liberalismus aus dem Protestantismus und den daraus entstehenden Kapitalismus verstehen will, stößt als Hobbyhistoriker, Astrologe und Reinkarnationsforscher automatisch auf die Linie dieser Persönlichkeiten und ihre gemeinsamen historischen Parallelitäten. Der Charakter und die Mentalität dieser Persönlichkeiten prägte maßgeblich den amerikanischen Wettbewerbsgeist.
Im Geiste der Wallstreet, würde mich mein Spekulationstrieb dazu veranlassen, eine Wette auf Ivanka Trump als zukünftige Präsidentin Amerikas einzugehen. Nachdem Donald Trump mit Transit Jupiter auf seiner Sonne 2024 erneut amerikanischer Präsident geworden ist (Bedingung), wette ich darauf, dass Ivanka Trump 2028 versuchen wird, seine Nachfolgerin im Amt des Präsidenten als Präsidentschaftskandidatin der Republikaner zu werden.