Amerika nach dem ersten Weltkrieg

Der erste Weltkrieg hatte die von Europa dominierte Weltordnung aufgelöst. Amerikas Industrialisierung schritt zügig voran und lieferte die Basis, um Amerika in die Position zu bringen, mit Hilfe der Quantität seiner Produktion, als auch mit dem Dollar als Leitwährung der Welt, den Weltmarkt zu erobern und zu dominieren. Amerika sollte über die Welt eine westliche Hegemonie errichten. Europa hatte sich Amerika fortan unterzuordnen.

Die Prohibitionszeit

In Amerika drängte der puritanische Geist strenggläubiger Christen nach einer Lösung für das Alkoholproblem der amerikanischen Gesellschaft. Trotz des Veto von Präsident Woodrow Wilson trat 1920 die Prohibition in Kraft. Amerika sollte geistig, moralisch und körperlich gesunden.

Einer aufstrebenden Nation, zu deren Bevölkerung Millionen von Gewinnern zählten, aber auch hart arbeitende Handwerker, das Feiern ihrer Erfolge mit Alkohol zu verbieten, war natürlich sprichwörtlich eine Schnapsidee. Anstatt Bier wurden Whisky und Gin getrunken.

Den kriminellen Gangsterbanden bescherte es hingegen das Geschäft ihres Lebens. Die Bosse der Banden sollten über ein Jahrzehnt zu gefürchteten und gleichzeitig angesehenen und einflussreichen Persönlichkeiten in Städten wie New York und Chicago werden, die ihre Kunden mit Nachschub versorgten. Rauschende Feste ohne Alkohol gibt es nicht. Bandenkriege und Morde füllten die täglichen Schlagzeilen.

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Berühmte Mobster und Mafiosi

Erst dreizehn Jahre später sollte das allgemeine Alkoholverbot unter Präsident Franklin. D. Roosevelt wieder abgeschafft werden. Er genehmigte sich daraufhin sein Lieblingsgetränk einen Dirty Martini.

Kulturhistorisch wertvoll

Kulturhistorisch betrachtet ist das Erbe der Prohibition, nicht nur für Amerika, sondern durch Hollywoods Gangsterfilme, für die ganze Welt bedeutungsvoll geworden. Die Gangsterepisoden sollten zum Stoff für zahlreiche Mafia Filme werden. Noch heute können sich viele Männer mit Al Capone, Meyer Lansky, Lucky Luciano und Frank Costello identifizieren, die die illegale Nachfrage bedienten. Für die ausgetrockneten Kehlen hart arbeitender Männer wurden die Alkoholschmuggler vermutlich eher als wagemutige Helden, denn als Kriminelle betrachtet.

Fiktive Besetzung für ein Mafiaepos

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, mit welchen gegenwärtigen Stars Sie einen Film besetzen würden, der die Gangsterbosse der Prohibitionszeit und ihre Beziehungen untereinander möglichst real widerspiegeln könnte? Wäre ich der Regisseur, käme es in meinem Mafiaepos zu folgender Besetzung.

Die beiden wichtigsten Paten New Yorks

Es waren fünf italo-amerikanische Familien, die New York während der Prohibitionszeit beherrschten. Die Familien Genovese, Lucchese, Colombo, Gambino und Bonnano kontrollierten New York und die Regionen im Umland.

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Brooklyn

Frank Costello

Frank Costello war das Oberhaupt der Genovese Familie. In meinem Mafiafilm würde ich ihn mit Bradley Cooper besetzen. Er wäre der ideale Mafiaboss.

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Frank Costello / Bradley Cooper

Lucky Luciano

Wie bezeichnete Lady Gaga ihre Freundschaft mit Bradley Cooper? Bei uns stimmte die Chemie auf den ersten Blick.
Costello und Lucky Luciano waren beide Mitglieder und Bosse der Genovese Familie, die später unter Lucky Luciano zur Luciano Familie werden sollte.
Angesichts der Erscheinung, Ausstrahlung und Beziehung dieser zwei Mafiosi, schwebten mir sofort Lady Gaga und Bradley Cooper als die ideale Besetzung vor.

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Lucky Luciano / Lady Gaga

Chicago´s Paten

Die Boomtown zwischen 1890 und 1940 war jedoch Chicago. Während der Prohibitionszeit stieg die Anzahl der Morde auf 700 Personen pro Jahr an. Anstatt, dass sich die Kriminalität reduzierte, was man sich vom Alkoholverbot erhoffte, explodierte diese regelrecht. Chicago war ein hartes Pflaster nicht nur für die Bürger, sondern auch für die Kriminellen. Wenigen gelang es alt zu werden.

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Al Capone und Eliot Ness

Al Capone kontrollierte gemeinsam mit Johnny Torrio in den dreißiger Jahren die Chicagoer Unterwelt. Aus Glücksspiel, Schutzgelderpressung, Prostitution und illegalem Alkoholhandel bezogen sie ihre Einnahmen. Gejagt wurden sie von Spezialagent Eliot Ness, der sich in Al Capone verbissen hatte.

Auch für diese beiden Charaktere gibt es natürlich eine Topbesetzung. Wie wäre es mit Rihanna in der Rolle des Al Capone und dem Rapper Enimem als Eliot Ness?

2010 brachten Rihanna und Enimem gemeinsam den Song „Love the way you lie“ heraus und 2013 folgte mit „Mo(b)nster“ eine weitere Kooperation. Könnte es nicht sein, dass wir es hier mit einem Revival zu tun haben?  Heute bereits im selben Alter Milliardäre?

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Eliot Ness / Al Capone
Eminem / Rihanna

Was wenige wissen. Al Capones favorisiertes Urlaubsziel war die Karibik. Im Bild mit dem kubanischen Bürgermeister Julio Morales (rechts im Bild). Rihanna wurde auf der Karibikinsel Barbados geboren. Das Leben schreibt die besten Geschichten, man muss sie gar nicht erfinden.

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Al Capone / Julio Morales rechts

Historische Parallelität

Sind vielleicht die ehemaligen Mobster und Gangster gegenwärtig die Gallionsfiguren der amerikanischen Popkultur und Stars aus Hollywood? Ihre Texte, Filme und Geschichten spiegeln in gewisser Hinsicht die Fortsetzung ihres damaligen Lebensstils. Jetzt sind sie durch ihre geistige Kreativität, Mut auf die Bühne zu treten und sich in Szene zu setzen, in legaler Weise reich und weltberühmt geworden. Ihre Musik und Filme vermitteln der westlichen Zivilisation ein Gefühl von Freiheit, Wildheit, Gesetzlosigkeit und Abenteuer. Wäre es nicht naheliegend, bei einer etwaigen Reinkarnation sich ein Metier zu suchen, welches den ehemaligen Protagonisten der Prohibitionszeit erlaubt ihr Temperament auszuleben und gleichzeitig berühmt, mächtig und reich zu werden?

Charles Dean O´Banion und Hymie Weiss

Weitere Rollen erhielten in meinem fiktiven Mafiaepos Madonna als der Boss der Chicagoer North Side Gang Charles Dean O´Banion. Er und sein Nachfolger Hymie Weiss waren die Rivalen von Al Capone und Johnny Torrio.

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Charles Dean O´Banion / Madonna / Hymie Weiss / Sean Pean

Seine Karriere begann O´Banion als singender Kellner in McGovern´s Saloon and Cabaret. Konnte er sich anfänglich mit dem Chicago Outfit Kartell, geführt von Johnny Torrio, noch abstimmen, hegte er im Laufe der Zeit immer größeres Misstrauen gegenüber Johnny Torrio und Al Capone. O´Banion und Hymie Weiss waren nicht bereit Johnny Torrio´s Autorität als Oberhaupt in vollem Umfang anzuerkennen, woraufhin dieser O´Banion in seinem Blumenladen von drei seiner Gangmitgliedern umbringen ließ.

Johnny Torrio

Die Rolle von Johnny Torrio würde ich mit der Hotelerbin, Sängerin und Schauspielerin Paris Hilton besetzen. Ihre Geschäftstüchtigkeit und Fähigkeit sich selbst zu vermarkten, gepaart mit ihrem provokanten selbstsicheren Auftritt, erscheint mir mit der schillernden und gleichzeitig kühl berechnenden Persönlichkeit von Johnny Torrio ausgesprochen verwandt.

Quelle: Commons Wikimedia Public Domain / Johnny Torrio / Paris Hilton

Dies wären meine Hauptdarsteller für eine Neuauflage eines Mafiaepos über die ehemaligen Mobster und Mafiabosse der Prohibitionszeit. Auch die Nebenrollen wüsste ich zu besetzen.

General Custer, Sitting Bull und Buffalo Bill

Um Missverständnissen vorzubeugen, fallen mir natürlich weitere Rollen ein, die man mit denselben Stars verfilmen könnte. Wie wäre es zum Beispiel mit Paris Hilton als George A. Custer?

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George A. Custer / Paris Hilton

Sitting Bull, den wohl berühmtesten Indianerhäuptling aller Zeiten, müssten wir natürlich mit „Mr. Red Bull“ persönlich besetzen, Dietrich Mateschitz.

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Sitting Bull / Dietrich Mateschitz

Die Rolle von Buffalo Bill wäre maßgeschneidert für Helmut Marko, den Motorsport Chef von Red Bull.

Buffalo Bill / Helmut Marko – Moffet, Chicago 1911

Die Mormonen

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten mit dem Planeten Neptun (Film, Schauspiel, Visionen, Illusionen, Entgrenzung) nahe dem Medium Coeli / MC des Nationalhoroskops, hatte natürlich auch seine Propheten, wie jede große Nation.  Joseph Smith Jr. (1805-1844) war der Begründer des Mormonentums, an dessen Visionen heute noch sechszehn Millionen Mormonen glauben.

Joseph Smith

Für eine Verfilmung der Geburtsstunde des Mormonentums wäre meine Idealbesetzung der Schauspieler und Scientologe Tom Cruise. Wer würde hier nicht auch zahlreiche historische Parallelitäten zwischen diesen beiden Persönlichkeiten entdecken? Gegenwärtig geboren unter einer Sonne/Sirius Konjunktion dem Regenten Amerikas, dafür bestimmt zu einem Leuchtturm der amerikanischen Kultur zu werden, in seiner Rolle als amerikanischer Agent und Top Gun Fighter.
Auch Joseph Smith war ein ambitionierter Charakter. Er begründete nicht nur das Mormonentum, sondern kandidierte 1844 sogar für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten.

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Joseph Smith Jr. / Tom Cruise

John Smith (Generalautorität)

Geleitet wurden die Mormonen von Joseph Smiths Onkel John Smith Generalautorität der Mormonen. Er wäre die ideale Besetzung für eine Verfilmung des späteren amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan. Ob sich die beiden Smiths möglicherweise jetzt auch nahe sind?

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John Smith Generalautorität / Ronald Reagan

Joseph Smiths Ehefrau Emma

Es liegt vielleicht auf der Hand, denn verheiratet war Joseph Smith Jr. mit Emma Smith. Um dieses Triumverat zu vervollständigen, würde ich Kathie Holmes mit der Rolle von Emma Smith besetzen.

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Emma Smith / Katie Holmes – Lee Greene Richards

Wäre es nicht interessant, wenn Hollywood zukünftig Filme produziert, die diese historischen Parallelitäten der Charaktere und ihrer, sie umgebenden Personen, bei der Auswahl seiner Schauspieler berücksichtigt?
Sollte Madonna jemals diese Zeilen lesen, so sei ihr versichert, dass es für sie in meinen Filmen auch Rollen gebe, die allen ihren Charakterzügen gerecht werden würden, wie zum Beispiel als Elizabeth Monroe, die Frau an der Seite des fünften Präsidenten James Monroe.

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James Monroe / Sean Penn / Madonna / Elizabeth Monroe

 

Amerika wird dem AstroPointer auch in Zukunft noch spannende Geschichten und Erzählungen liefern, denn es ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Vom Präsident, zum Mafiosiboss zum Weltstar. Alles ist möglich in Amerika.