Unser Vermächtnis

Ein jeder Mensch hinterlässt ein Vermächtnis. Sein Lebenswerk, welches aus seinen Gedanken, seinen Beziehungen und dessen, was er in materieller Hinsicht geschaffen hat, besteht.

Wenn wir an die geistigen Gesetzmäßigkeiten der Reinkarnation denken, wissen wir, dass unser geistiges und seelisches Vermächtnis, welches auch in unseren Handlungen Ausdruck fand, von Dauer sein kann und den größten Einfluss auf unsere folgende Inkarnationen haben wird, jedoch unser materielles Vermächtnis eines Tages vergehen wird.

Das Licht und die Liebe, die wir für andere Menschen in die Welt gebracht haben, verleihen unserem Leben einen höheren Sinn und wirken immer über unsere Inkarnation hinaus. Glückliche und erleuchtende Beziehungen bleiben über Inkarnationen hinaus bestehen. Liebende und Vertraute treffen sich auch in folgenden Inkarnation immer wieder.

Was wir materiell geschaffen haben, erhält seine Bedeutung, wofür es auf Erden eingesetzt wurde. Haben wir das Gute in dieser Welt mit unseren materiellen Möglichkeiten unterstützt, schaffen wir uns ein gutes materielles Karma, sodass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder unter guten materiellen Bedingungen und Voraussetzungen reinkarnieren werden.

Alles, was wir aus selbstloser und guter Absicht auf Erden erschaffen und geben, trägt die Kraft in sich die Zeit zu überdauern, weil es Glück und Erleuchtung in die Welt bringt.

Spirituelle Macht

Damit unser Wirken spirituelle Macht erlangt, muss es nicht nur wahr sein, sondern wir müssen es auch persönlich freigeben. Solange unser Ego unser Werk motiviert, in Form von Eigennutz, Bestätigung oder Anerkennung, die wir dafür erhalten wollen, kann unser Werk nicht erleuchtend und befreiend für andere wirken. Schließlich tun wir es noch für uns.
Deswegen erhalten auch viele große Schaffende erst nach ihrem Tod den Ruhm für ihr Wirken, weil oftmals (nicht immer, denn es kann auch andere Gründe dafür geben) das Werk zuvor noch stark mit den eigenen Egokräften verbunden war, sodass es ihnen karmisch nicht vergönnt war noch zu Lebzeiten Ruhm, Macht und Einfluss für ihr Wirken zu erhalten.
Meist sind große Schaffende ihrer Zeit voraus, sodass erst die nachfolgenden Generationen, die in ihr wirkende Wahrheit, aufnehmen und verwerten können.

Die Selbstlosigkeit ist der Schlüssel zur Bewusstseinserweiterung und der Entwicklung von spiritueller Macht. Selbstlosigkeit erzeugt Resonanz und Gleichklang für das Göttliche in allem Lebendigen.
Selbstlosigkeit ist wider der menschlichen Natur, sondern entspringt dem Göttlichen. Die menschliche Natur identifiziert sich mit dem vergänglich Materiellen (Saturn) und entscheidet sich daher instinktiv immer für das eigene Überleben und den eigenen Vorteil (Mars), anstatt sich in seinen Entscheidungen am unvergänglichen spirituellen Wert (Sonne/Neptun) zu orientieren.

Wenn wir Freude empfinden, weil wir anderen dienen glücklicher zu werden, erfreut sich Gott an uns.

AstroPointer/ Elisabeth Felber