Wurde tatsächlich alles von Gott erschaffen?
Gott schuf aus seinem Geist die ersten Geister, die himmlischen Sphären und materiellen Welten. Die Wesen erschuf er nach seinem Ebenbild, ausgestattet mit einem freien Willen und der göttlichen Fähigkeit schöpferisch (Zeugung auf allen Ebenen) zu sein.
Jedes „göttliche“ Wesen ist vierpolig, geistig schöpferisch, seelisch schöpferisch und in der Regel auch auf der physischen Ebene zeugungsfähig. Es gibt Geister, die steigen zur Inkarnation herab. Sie inkarnieren nachweislich seit tausenden von Jahren auf Erden, doch liegt ihre Geburt in einer Zeit vor dieser Zeit.
Es gibt aber auch Geister, die zweifellos erst durch den Sexualakt zweier Menschen erschaffen wurden und in Folge erstmalig inkarnieren. Bedenken sie, dass der Mensch ebenso wie Gott schöpferisch sein kann.
Dass diese „neu“ geschaffenen Geister nicht dasselbe Bewusstsein wie alte Geister besitzen, liegt an ihren Schöpfern und dem Umstand ihrer Unerfahrenheit.
Wurden diese Geister auch von Gott erschaffen, oder von Menschen?
Deswegen vollzieht man in der Sexualmagie bestimmte Riten, im Wissen, um den Geist, den man erschafft, oder um einem bestimmten Geist, den Weg zur Inkarnation zu ebnen?
Der Phallus wird zum Stab des Prometheus verkehrt.
Der bereitgestellte physische Körper verfügt über den göttlichen Bauplan des Menschen in dessen DNA (sofern Bill Gates bzw. Prometheus und Co. noch nicht alles zerstören konnten). Der physische Körper bringt seine göttliche Abstammung zum Ausdruck. Auch des Menschen Geist und Seele sind vierpolig, weil seine Eltern Menschen und somit göttlicher Abstammung sind, da Gott die ersten Menschen nach seinem Ebenbild schuf.

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Der vitruvianische Mensch (Leonardo da Vinci)
Hierbei dürfen wir jedoch nicht übersehen, dass die Eltern über ihre Gene auch ihr persönliches Erbe – Geschichte der Ahnenreihe und das damit verbundene Familienkarma, an ihre Kinder übermitteln.
Der Geist, der im Sexualakt geschaffen wurde, ist ein menschliches Produkt, der in einen Körper herabsteigt, dessen Bauplan ursprünglich von Gott abstammt.
Ein menschlicher vierpoliger (daher göttlich) Geist, erschaffen im Liebesakt, inkarniert in einen physischen Körper, der göttliche Anlagen bereitstellt.
Ergo, sind nicht alle Geister gleich alt, finden zwar göttliche Anlagen vor, die jedoch durch das Erbe der Eltern, als auch in den meisten Fällen durch ihr eigenes Karma, geprägt wurden. Entsprechend der geistigen Reife und Existenzgeschichte erhält dann ein jeder sein Horoskop.
Es gibt Geister, die gibt es bereits seit einer Zeit vor dieser Zeit. Sie sind Millionen Jahre alt und steigen zu Eltern herab, die selbst alte Geister sind.
Sowie es Geister gibt, die sind völlig unerfahren und haben Eltern, die meist selbst noch sehr unbewusst sind.
Vermehrungswettbewerb unter Göttern und Gefallenen
Nun versetzen sie sich in eine Zeit zurück, als die Götter auf Erden kamen. Ob durch Materialisierung, oder mit einem Raumschiff, oder indem Gott durch ein Wunder Adam und Eva erschuf, die eine Familie gründeten und sich vermehrten, sei dahingestellt. Wir wissen, dass Adam und Eva ein zeitloser Mythos ist, sowie andere Kulturen ebenso ihre zeitlosen Schöpfungsmythen besitzen, die in den meisten Fällen eine nahe geistige Verwandtschaft aufweisen, weil dieselben Geister inkarnierten, die diese Mythen in den jeweiligen Kulturen schufen.

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Das Quirlen mit der Schlange Vasuki als Quirl um den Berg. Links Devas, rechts Asuras
In neunzig Prozent der Schöpfungsmythen gibt es Gott, einen Bruch in der göttlichen Familie in den himmlischen Sphären, die Erde, wo sich die Geister wieder treffen und sich der Konflikt fortsetzt.
Mythen
Diese Mythen fanden auch ihre tatsächliche Entsprechung auf Erden, durch die inkarnierten Götter aus einer Zeit vor dieser Zeit.

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Olympische Götter
Die Götter und Gefallenen Engel inkarnieren noch immer auf Erden. Dieser spirituelle Krieg reicht also bis in eine Zeit zurück, von welcher wir nichts mehr wissen können, außer wir können uns daran erinnern.
Zweifellos sind sich jedoch mehr oder weniger alle Schöpfungsmythen darin einig, dass es einen Himmelssturz bzw. Höllensturz gab. Dass sich ein Teil der himmlischen Wesen von Gott abgewandt haben und es zu einem Bruch unter Geschwistern bzw. der göttliche Familie kam.

Public Domain / Sturz der Titanen
Einem jeden dieser alten Geister ist auch seine Geschichte in die Radix geschrieben. Gerade die Astrologie beweist uns nicht nur die Zeitlosigkeit dieser Mythen, also dass ihr Ursprung in einer Zeit vor dieser Zeit liegt und im Charakter der Geister (Götter) gründet, bevor diese auf Erden inkarnierten.
Daher sind ja auch die Entdeckungshoroskope von Himmelskörper Humbug, wenn man daraus die Bedeutung eines Himmelskörpers ableiten will.
Die sich inkarnierenden Götter sind noch immer dieselben Götter, selbst wenn sie in einem physischen Körper inkarniert sind und (noch!) nicht wieder über ihr Bewusstsein und göttliche Macht verfügen, welches in ihnen angelegt ist, weil sie einst tatsächlich leibliche Geschwister, oder Kinder von Gott waren.
Die Götter zeugten auf Erden Kinder. Die Gefallenen Engel zeugten auf Erden Kinder.
Beider Kinder waren die Stärksten unter den Menschen. So entstanden Stämme und später daraus Völker bzw. Seelengemeinschaften verbunden durch ihr gemeinsames karmisches Band bzw. ihre Geschichte, die sie auf Erden geschrieben haben.
Auch geografisch ist ein jeder von den Göttern durch seine Existenzgeschichte mit der Erde verbunden, als auch durch die Geschichte seiner Vorfahren und deren Erbe, welches in seinem Blute fließt.
Die Gott und seine Geschwister waren deutlich fruchtbarer als die Gefallenen, weswegen die Gefallenen nun den göttlichen Plan und das Erbgut zerstören wollen.
Unterschiedliche Völker
Aufgrund der unterschiedlichen Stammväter gibt es auf Erden auch unterschiedliche Völker. Deswegen entstanden auch unterschiedliche Kulturen und Religionen, die sich teilweise gegeneinander richteten und nicht miteinander harmonieren, weil ihre Gründungsväter bereits in einer Zeit vor dieser Zeit zu Feinden wurden.

Public Domain / Verbannung Luzifers / Mihály Zichy
Ein Weg der Transformation
Bevor nicht ein jeder Einzelne, als auch ein jedes Volk in sich Frieden finden, weil sie mit Gott Frieden schließen, werden sie auch nicht mit anderen Völkern und ihren Nationen in Frieden leben.
Wir müssen uns mit der Geschichte, Kultur, Religion und Sagen unserer Völker beschäftigen. Ein jeder von uns muss eines Tages verstehen, weshalb er in diesem Volk und einer bestimmten Nation geboren wurde. Unsere Zugehörigkeit gründet in unserer gemeinsamen Existenzgeschichte.
Unsere Geschichte und Zusammengehörigkeit ist durch viele Krisen gewachsen, die wir gemeinsam, mehr oder weniger vereint auch im selben Glauben, durchlitten und durchfochten haben, um die Existenz unserer Familien, Stämme und Völker sicherzustellen.
Weder der Einzelne, noch sind Völker gleich. Wir sind das Produkt unserer Stammväter, ihrer Anlagen und Vererbung, die in einer gemeinsamen Existenzgeschichte gründet. Auf Erden haben sich die Gene der jeweils Stärksten aus den unterschiedlichen Kraftlinien durchgesetzt und durch ihre Nachkommen, als auch ihre eigenen späteren Inkarnationen, die Geschichte der Erde maßgeblich geprägt.
Es gibt zweifellos Völker, die sind Gott näher. Es gibt jedoch in allen Völkern Menschen, die Gott nahe sind.
Es gibt jedoch auch Völker, die Gott Feind sind, wenn es auch in ihren Völkern wiederum Menschen gibt, die Gott nahe sind, weil sie liebevolle und moralisch starke Menschen sind.
Wir können uns nicht einfach liebhaben, wenn der eine die Wahrheit liebt, der andere die Lüge praktiziert. Jahrtausende Geschichte und Geisteskultur trennen unsere Völker. Wahrheit und Lüge trennen uns. Auch die unterschiedlichen genetischen Anlagen, die sich im Laufe der Jahrtausende herausgebildet haben, trennen uns. Das Erbe unserer Vorfahren trennt uns. Der Himmelssturz trennt uns.
Die Gegensatzpaare von Gut und Böse werden nicht überwunden, indem wir unsere Vielfalt und Unterschiede zerstören, uns versklaven lassen und unsere Geschichte vergessen, sondern indem die Wahrheit siegt und ein jeder das Göttliche in sich erweckt. Nur die Wahrheit und die Liebe sind die Kräfte, die diese Trennung wieder aufheben können.