Geistige Ordnung, die zur Bildung von Nationen führte
Betrachten wir das Leben aus der Perspektive der Reinkarnation, dann wird uns anhand der sich manifestierenden Reinkarnationslinien einzelner Geister, die dahinter stehende Reinkarnationsordnung bewusst. Man beginnt zu verstehen, dass ein jeder Geist, in die Familie, Nation und Religionsgemeinschaft geboren wird, die Ausdruck seiner Existenzgeschichte ist. Alles deutet darauf hin, dass wir unserer Lebensabsicht voll bewusst sind, bevor wir in die Verkörperung herabsteigen. Nicht Zufall, sondern Fügung.
Was wir eventuell als Fügung und Schicksal deuten, ist das Ergebnis unserer Existenzgeschichte, die wir geschrieben haben. Es sind geistige Gesetzmäßigkeiten am Wirken, sodass alles seine Ordnung hat und niemand am falschen Platz geboren werden kann, der nicht seiner Existenzgeschichte entsprechen würde.
Ein ehemaliger Chinese wird wieder in China geboren und ein Deutscher wird mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder in Deutschland, oder einem deutschsprachigen Land geboren, dessen Kultur mit Deutschland verwandt ist.
Ein jeder Mensch ist an dem Ort, Nation und Rasse geboren, der er aufgrund seines Karmas bzw. seiner bisherigen Existenzgeschichte gerechterweise zugehört. Niemand irrt durch die Weltgeschichte und kommt zufällig an diesem oder jenem Ort auf die Welt, sondern alles ordnet sich nach Sympathie, Zugehörigkeit, Glauben und Weltanschauung + das persönliche Beziehungskarma, das uns mit den Personen verbindet, mit welchen wir bereits in der Vergangenheit in enger Beziehung standen.
Je älter und erfahrener ein Geist ist, desto größer wird der Handlungsspielraum seines Willens für die Verkörperung (auch in geografischer Hinsicht), wenn auch gleichzeitig die Bedeutung seiner Geschichte eine karmisch einschränkende Selektion erwirkt, der in Betracht kommenden Möglichkeiten zur Inkarnation. Die Inder wussten um die Reinkarnation und ihre geistigen Gesetzmäßigkeiten, weshalb sie vermutlich das Kastensystem einführten.
Nationen bildeten sich im Laufe der Jahrhunderte durch geistige und seelische Verwandtschaften der jeweiligen Völker, die ihren Ausdruck im gemeinsamen Glauben, Traditionen, Kultur und Gesetzen fanden. Wann immer jemand diese wahre Ordnung umstoßen will, erzeugt er Krieg.
Der größte Bürgerkrieg der Weltgeschichte
Der Taiping-Aufstand (1851-1864) war der blutigste Bürgerkrieg der Weltgeschichte. Man geht von etwa 30 Millionen Toten aus. Die Taiping Bewegung wurde von dem Mystiker und Christen Hong Xiuquan gegründet. Er wollte das Unmögliche möglich machen und China zu einer christlichen Nation und Theokratie umformen. Die logische Konsequenz war ein gewaltiger Bürgerkrieg mit schrecklichen Ausmaßen.
Hong Xiuquan, der leibliche Bruder Jesu
Vision
Hong Xiuquan war ein Bauernsohn aus einfachen Verhältnissen. Mehrmals am staatlichen Aufnahmeverfahren für Beamten gescheitert, hatte er angeblich einen Nervenzusammenbruch. Wochenlang kam er in seiner Verzweiflung nicht aus seinem Zimmer, bis er eines Tages eine Vision hatte, in welcher er sah, dass er einst der leibliche Bruder von Jesus von Nazareth war. Bereits vor dieser Vision stand er in Kontakt zu christlichen Missionaren.

Quelle: Commons Wikimedia Public Domain
Honq Xiuquan
Was wäre, wenn seine Vision keine Einbildung war, wie dies atheistische und politische Historiker, Journalisten und Politiker, die sich damit befasst und darüber geschrieben haben, die Welt glauben lassen wollen? Wer kann in solch einer Angelegenheit tatsächlich behaupten die Wahrheit zu kennen? Ein Konflikt solchen Ausmaßes ist kein Zufall. Ein unbedeutender oder vollkommen verwirrter Geist, als den man Hong Xiuquan darstellt, vermag derartige Verwerfungen innerhalb einer Nation gar nicht auszulösen.
Mission
Wäre es da nicht deutlich wahrscheinlicher, dass die Vision von Hong Xiuquang wahr ist und er in früherer Verkörperung tatsächlich einer der vier leiblichen Brüder von Jesus von Nazareth war? Hat Gott vielleicht tatsächlich mit einem seiner Krieger den Versuch unternommen, einer zukünftigen Entwicklung Chinas und der Welt entgegenzusteuern? Vielleicht betrachten wir eines Tages rückblickend aus einer anderen Perspektive die Ereignisse des Taiping-Aufstandes? Kennen wir die Zukunft und das Schicksal Chinas in den nächsten hunderten von Jahren und was hätte es für das Schicksal der Welt bedeutet, wenn China tatsächlich christlich geworden wäre?
Militärisch war die Angelegenheit auf des Messers Schneide, spirituell betrachtet war es jedoch ein Krieg, der nicht gewonnen werden konnte. Die Wurzeln einer Jahrtausende alten Nation auszureißen, um das Schicksal dieser Nation in neue Bahnen zu lenken, ist im Grunde zu 99% von vornherein zum Scheitern verurteilt. Doch Hong Xiuquan wollte das Unmögliche möglich machen. War dies vielleicht tatsächlich seine Mission, mit der er herabstieg? Die Vision, die er hatte, war jedenfalls die Initialzündung dafür.
Niemand betrachtet dieses historische Ereignis aus dieser Perspektive und zieht diese Variante in Betracht. Wäre diese Version aus der Perspektive der Reinkarnation, nicht die eindeutig naheliegendere?
Ein paar Wochen bevor der Taiping-Aufstand beendet wurde und die Kaisertruppen unter General Zeng Guofang besiegt wurden, starb Honq Xiuquan angeblich an einer Lebensmittelvergiftung oder Selbstmord. Wofür jedoch Hong Xiuquan gekämpft hatte, war mit ihm gestorben. Zeng Guofangs Triumph war nur noch halb so groß.
Die konfuzianischen Kräfte waren siegreich
Überall im Leben können wir beobachten, wie die Kräfte, die sich behaupten, auch herrschen. Warum sollte dementsprechend ein ehemaliger Zen Guofang nicht erneut in eine ähnlich bedeutende Position kommen, wenn er sich wieder verkörpert? Wäre es zum Beispiel nicht gerecht, wenn der damalige Zen Guofang heute an der Seite von Xi Ping die chinesische Nation anführt? Schließlich verdankt ihm China die Bewahrung seiner Tradition und Kultur.

Zeng Guofan (1811-1872) / Peng Luan (Ehefrau von Xi Jiping)
Zen Guofang stand in den Diensten des Kaiser Daoguang. Wer gemeinsam schwierige Zeiten erfolgreich gemeistert hat, der ist sich besonders nahe und miteinander verbunden. Wäre es da nicht naheliegend, dass das gegenseitig geprüfte Vertrauen uns in späterer Verkörperung auch in einer Familie zusammenführt? Die historische Parallelität besteht nicht nur in Stand und Position, sondern auch psychologisch, denn der Kaiser hat sich erneut seinem General anvertraut.

Quelle: Commons Wikimedia Public Domain
Kaiser Daoguang / Xi Mingze, Tochter von Xi Jiping
Vertreibung aus der Sippe
Die Verlierer politischer Machtkämpfe und Kriege suchen meist ihr Heil im Exil. Der ehemalige himmlische König, zu dem sich Hong Xiuquan selbst ernannte, konnte sich möglicherweise nicht eingestehen, dass er die Schlacht verloren hatte.
Könnte es nicht der Fall sein, dass solch dramatische Erfahrungen ein zwei Verkörperungen brauchen, bis wir diese verarbeitet haben? Als ich dem Fluss der Mnemosyne lauschte, um das Schicksal von Hong Xiuquan zu verstehen, erhielt ich folgende Vision.
Bruce Lee
Wiedergeboren als Bruce Lee ist er in späterer Verkörperung in den Straßen Hongkongs in einer Künstlerfamilie aufgewachsen. Als Jugendlicher gründet er eine Straßengang, lernt Kungfu und wird zum Studieren von seinen Eltern nach Amerika geschickt, um auf eine bessere Bahn zu geraten. Dort studiert er Psychologie, Philosophie und Theater. Er finanziert sich sein Studium durch Kungfu Unterricht und sollte später der wohl berühmteste chinesische Kampfsportler der Welt werden.
Seine Geburt in San Francisco, während einer Konzertreise seiner Eltern, sollte ihm schicksalshaft den Weg, an den Ort weisen, an den er später zurückkehren sollte, um sich der ganzen Welt als der größte chinesische Krieger in Filmen zu präsentieren.

Quelle: Commons Wikimedia Public Domain
Hong Xiuquan / Bruce Lee
Die Radix von Bruce Lee
Wenn das, was mir der Fluss der Mnemosyne offenbarte, stimmt, dann müssten wir dies auch in der Radix von Bruce Lee herauslesen können. Wir sehen eine Schützesonne in Konjunktion mit dem Krieger Bellerophon am Aszendenten (Der Glaubenskrieger). Bellerophon, der Krieger der das Unmögliche schaffte!
Am MC steht Neptun/King, der himmlische König, wie sich Hong Xiuquan nannte. Mit Princeps/Mars/Pallas ist er der Beste unter allen Kriegern.
Pluto/Chiron in Konjunktion mit der Spitze des neunten Hauses (religiöser Machtkampf als Außenseiter) in das Quadrat zu Mars/Mond und Jupiter/Saturn zeigt uns den Religionskrieg und Machtkampf des Taiping Aufstands, der mit extremer Brutalität (T-Quadrat Pluto/Mars/Saturn/Jupiter) ausgeführt wurde.
Mit dem Waagemondknoten im zehnten Haus, muss er einen friedlichen Weg finden, um seine kriegerische Vergangenheit (Widdermondknoten im vierten Haus), die in einem Bürgerkrieg endete, auszuagieren und psychologisch aufzuarbeiten. Die Notwendigkeit der psychologischen Aufarbeitung sehen wir auch darin, dass der Herrscher des zehnten Hauses in das zwölfte Haus auswandert und eine Konjunktion mit dem Mond (Vergangenheit, Seele) bildet, der in das T-Quadrat eingebunden ist.
Die Radix bringt zahlreiche historische Parallelitäten zwischen Hong Xiuquan und Bruce Lee astrologisch zum Ausdruck, die im Grunde das bestätigen würden, was mir der Fluss der Mnemosyne zu Hong Xiuquan offenbarte.

Radix Bruce Lee
Erstellt mit Astroplus
Einer der engsten Mitstreiter von Hong Xiuquan war Xiao Chaogui, der Westkönig, durch den Jesus sprach. Er erinnerte mich sofort an den draufgängerischen Brandon Lee, den Sohn von Bruce Lee.

Quelle: Alchetron
Xiao Chaogui / Brandon Lee
Interessant wäre zu wissen, wo die beiden Krieger jetzt geboren sind? Befinden Sie sich im Exil, oder ist ihre wahre Heimat ohnedies woanders und waren sie nur in China auf Mission. Die Antwort auf diese Frage könnte uns vermutlich beantworten, ob Hong Xiuquan einst wirklich der leibliche Bruder Jose, von Jesus von Nazareth, war?
Folgen Sie den Zeitreisen des AstroPointer zu den Sternen. Der Himmel hält immer Geschichten historischer Parallelität bereit, die uns faszinieren können und unser Bewusstsein erweitern.
