Fortschritt und Rückschritt

Jeder von uns kennt vermutlich das Sprichwort „Der Teufel schläft nicht!“. Für Luzifer gab es dieses Sprichwort noch nicht, bevor er sich in seiner Hybris dazu aufschwang, größer denn Gott sein zu wollen.

Wikimedia Public Domain / gefallener Engel

Wer glaubt er könne nicht fallen, der irrt. Wer nicht beständig (Melete) vorwärtsstrebt, indem er sich bemüht sein Bestes zu geben, der wird Rückschritte machen. Nein, der wird nicht sein Bewusstseinslevel halten und einstweilen Urlaub machen können, sondern er wird wieder zurückfallen und sein Bewusstsein wird sich wieder eintrüben. Dies ist eine geistige Gesetzmäßigkeit.

So wie unser physischer Körper täglich Bewegung braucht, um gesund zu bleiben, so muss unser Geist stets dem Licht zugewandt bleiben (Asteroid Himawari zum Beispiel), um sich daran zu stärken.

Unser Geist und unsere Seele nähren sich am Licht. Wenden wir uns vom Licht ab (Asteroid Lyot, der das Licht verdunkelt), wachsen unser Geist und unsere Seele nicht weiter.

Beobachten Sie Menschen, die Sie vor zwanzig Jahren kennengelernt haben und die vielleicht am Anfang ein paar Schritte des Erleuchtungsweges mit gegangen sind, dann jedoch wieder ihr Interesse verloren haben.
Dasselbe können Sie bei Schülern beobachten, die sie unterrichten und auf dem Erleuchtungspfad begleiten. Sobald diese ihren Fokus auf etwas anderes ausrichten, folgen in Kürze Rückschritte. Das Bewusstsein stumpft im Laufe der Jahre wieder ab.

Wer nicht in seiner Meditation eine gewisse Regelmäßigkeit beibehaltet, der kommt nicht vorwärts und verliert irgendwann die Freude am Meditieren, weil er sein Level nicht steigern kann. Regelmäßigkeit, Beständigkeit und Ausdauer sind das A und O, um geistige Willenskraft zu entwickeln.

Die Konzentration und Bündelung (Vesta) aller Kräfte, hat früher oder später auch zur Folge, dass wir beim Meditieren das Stadium der Konzentration erlangen. Klassisch wird dies im Yoga als eine Stufe beschrieben, in welcher es dem Meditierenden gelingt, zumindest zwölf Sekunden lang im Geiste auf das Objekt seiner Konzentration konzentriert zu bleiben, ohne geistig abzuschweifen.
Das klingt so einfach, ist es jedoch nicht. Wem dies gelingt und es immer wieder übt, der wird bald die mächtige Wirkung beobachten können. Unser drittes Auge wird erweckt.

Wer sein Drittes Auge erwecken will, der braucht dazu einen starken geistigen Willen. Er darf im Alltag nicht ablassen sich auf den Erleuchtungspfad zu konzentrieren. Gott bei seinem Werk durch das eigene Werk zu dienen, hat Priorität und treibt den Strebenden jeden Tag an, ohne hierbei in irgendeiner Form sein Umfeld zu vernachlässigen. Der Egoist, der stundenlang meditiert, anstatt seiner Frau zu helfen, wenn sie ihn brauchen würde, ist nicht das Ziel. Das versteht sich von selbst.

Der Rückzug der Schwachen

Weil nur wenige diesen Willen besitzen und ihr Ego die Selbstlosigkeit scheut wie der Teufel das Weihwasser, ziehen sich im Laufe der Zeit viele Schüler wieder von mir zurück. In ihrer ersten Begeisterung, solange das Wissen noch frisch ist, gehen sie die ersten ein zwei Jahre den Weg, doch dann knicken die meisten ein, wenn es darum geht die Theorie auch wirklich in der Praxis zu leben. Da machen sich neunzig Prozent vom Acker, weil sie feige und schwach sind. Es würde die Zeit der inneren und äußeren Konflikte folgen, die man austragen muss, sodass man auch wirklich verklärt wird (Dritte Einweihung – Reinheit).

Deswegen schreibe ich jeden Tag einen Beitrag, damit sie die Gelegenheit erhalten, konstant ihre Schwingung zu erhöhen. Jeden Tag fordere ich ihre spirituelle Aufmerksamkeit ein. Jeden Tag könnte durch meine Worte ein Gewissenskonflikt in ihnen entstehen, dem sie sich vielleicht stellen müssen.
Denken Sie daran. Der Teufel schläft nicht. Selbst er, der prächtige Erzengel, ist wieder gefallen und sein Bewusstsein ist, seit einer Zeit vor dieser Zeit, gefangen im Hass, den er auf Gott ausgebildet hat.
Bleiben Sie wie eine Sonnenblume immer auf das Licht ausgerichtet. Ziehen Sie sich nicht zurück, sondern öffnen sie sich in Geist und Seele.

AstroPointer/ Elisabeth Felber

Die Siegreichen

Vertrauen Sie mir, wenn ich Ihnen rate, dass sie in ihrem Streben bis zu ihrem letzten Atemzug nicht locker lassen dürfen. Diese Beständigkeit wird sich auszahlen. Sie werden bemerken, welch frappanter Unterschied zwischen ihrem Bewusstsein und dem Bewusstsein ihres Umfeldes im Laufe der Jahre entsteht.

Ihre telepathischen Fähigkeiten werden sich entwickeln, ihre Hellfühligkeit wird sich steigern, ihre Intuition wird erwachen und sie werden eine Menschenkenntnis entwickeln, die übernatürlich ist. Mal ganz davon abgesehen, dass sie ein spitzenmäßiger Astrologe werden.

Der Beständige wird alles aus sich herausholen, was in dieser Inkarnation möglich ist. Der Verklärungsprozess muss durchlaufen werden, in welchem wir unter anderem lernen die richtigen Prioritäten zu setzen.
Wir müssen bei der Selbstlosigkeit ankommen, sodass wir unser Leben für andere hingeben und dienen. Dann folgt die vierte Einweihung der Kreuzigung, die gelebte Liebe von Jesus. Wir erfüllen unsere Mission und sind bereit jedes Opfer dafür zu erbringen.

Parallel dazu erfolgt nach der Konzentration (Ende Dritte Einweihung), die Stufe der Meditation und des Samadhi (Selbstlosigkeit – vierte Einweihung). Der Erleuchtungsprozess schreitet dann erheblich schneller voran, weil wir den Erleuchtungsprozess, sowohl „technisch“ bzw. energetisch steuern, und nicht nur psychologisch, nachvollziehen können. Das geistige Atmen wird zur Routine, wie das Atmen unseres physischen Körpers. Der Energiekreislauf, unser Prana (Chi) wird stark, weil wir es ständig einsetzen. Der Heilige und Magier wird geboren.

AstroPointer/ Elisabeth Felber