Die Erleuchtung hat ihren Preis

Ich betrachte die Vorgänge rund um die Künstliche Intelligenz ähnlich, wie die Europäer in den letzten fünfzig Jahren ihr technisches Wissen kurzsichtig aus materieller Gier nach China verschenkt haben, die jetzt die Europäer überholen. Mir ist vollkommen klar, dass das, was durch die Künstliche Intelligenz in Gang gesetzt wurde, nicht mehr aufzuhalten ist. Meine Schüler werden auch indirekt mein Wissen der KI schenken und das Wissen meiner E-Books wird früher oder später von der KI aufgesaugt.
Jedoch aus erster Hand erhält die KI von mir nichts mehr, denn ich werde nicht dazu beitragen, dass ich mich nicht nur selbst abschaffe, sondern auch die fatale Gratiskultur unterstütze, die uns jedoch in Wirklichkeit langfristig ausbeutet und zu Sklaven der großen Konzerne macht.

Eine der ersten und wichtigsten Prüfungen auf dem spirituellen Einweihungsweg besteht immer darin, wieviel jemand der Erleuchtungsweg wert ist. Welchen Preis ist er bereit zu zahlen? Auf was ist er bereit zu verzichten? Zeit, Interesse, Opferbereitschaft, Treue, Vertrauen, Geld und vieles mehr sind Teil des Preises, den er zu bezahlen hat.
Letztlich wird er sogar bereit, mit seinem Leben zu bezahlen, um der Wahrheit Gottes zu dienen, sollte dies die Situation erfordern.

Im Gegensatz dazu opfern die „Epstein Monster“ unschuldige Kinder, die sie sexuell missbrauchen, ihr Blut trinken, um danach noch ihre Organe zu verkaufen.

Entweder oder. Was wollt ihr? Der Weg dazwischen ist nur egoistische Zeitverschwendung, unter dem Motto sein Leben so gut als möglich zu genießen. Für diesen Egoismus werden wir bitter bezahlen, weil wir es dadurch zulassen, dass diese Monster die Weltherrschaft haben.

Anstatt zu arbeiten und Seelen für Gott zu gewinnen, fahren die Leute Urlaub in vier Sterne Hotels, während dessen die Erde zur Hölle wird.
Umso mehr ziehe ich mich von dieser Welt zurück und bin nur mehr für die wenigen Menschen erreichbar, die bereit sind den Preis in jeglicher Hinsicht zu zahlen.
Diese spirituelle Oberflächlichkeit, die sich von einer KI abspeisen lässt, damit man keinen Preis bezahlen muss, entspricht in Wirklichkeit der Seelenentwicklung der Menschheit.

Verzicht

Ich verzichte auf Popularität und Geld, indem ich mich zurückziehe. Da halte ich es lieber mit Honore de Balzarac: „Der Ruhm ist die Sonne der Toten.“

Zu welchem Opfer sind wir bereit, um die Welt zu retten? Die meisten sind nicht einmal bereit zwei Wochen Arbeit im Jahr Gott zu widmen. In Geld umgerechnet sind Ihnen tausend Euro bereits zu viel, wenn sie nicht persönlich dafür etwas bekommen.

Wenn Sie durch Österreich wandern, werden sie in vielen Bergdörfern Kirchen und Kapellen sehen. Denken Sie mal zurück. Wieviel hatten die Menschen damals? So gut wie nichts. Gerade, dass sie ihren Hunger stillen konnten, doch waren Sie bereit ihr weniges Geld und Arbeitskraft einzusetzen, um eine Kirche zu bauen. Damit so eine Kirche entstand hat jeder in der Dorfgemeinschaft über zwei oder drei Jahrzehnte das halbe Jahr dafür gearbeitet. So sehr liebten sie noch Gott und waren vom Heiligen Geist erfüllt.

C.Stadler/Bwag, Pöllauberg – Südansicht, CC BY-SA 4.0

Weil wir vom Glauben abgefallen sind und uns zum Egoismus verführen haben lassen, arbeiten wir jetzt mehr als das halbe Jahr für den Staat bzw. Kriminelle, die uns ausrauben. Deswegen ist ein Dritter Weltkrieg in Wirklichkeit gerecht, damit diejenigen, die so dumm sind und das zugelassen haben, weil sie nicht einmal mehr bereit sind zwei Wochen im Jahr Wirklichkeit Gott zu weihen, alles verlieren, was ihnen lieb und teuer ist.

Die Menschen arbeiten heute nur mehr, um danach zu konsumieren. Sie wollen sich immer sofort selbst ihren Lohn auszahlen und bestimmen, was sie sich verdient haben.
Mich widert dieses Verhalten in Wirklichkeit an. Ich habe inzwischen im Gegensatz, ständig das Bedürfnis gerne persönlich zu verzichten, wenn es jemand anderem dient Gott näher zu kommen. Ich weiß genau, wie ich mich als Franziskus fühlte, als ich auf mein Erbe verzichtete. Ich war auch in diesem Leben bereit alles einzusetzen und habe in dieser Hinsicht alles riskiert, um meiner erkannten Wahrheit treu zu bleiben. Ich bin nicht durch persönliche Vorteile bestechlich.

Franziskus sagt sich von seinem Vater los
Giotto di Bondone

Zu was sind Sie bereit zu verzichten, damit diese Welt nicht mehr weiter von solchen Monstern beherrscht wird?