Das Streben nach Glück
Das Streben nach persönlichem Glück wird eines Tages als sinnlos erkannt. Wir bemerken, dass es uns nicht glücklich macht.
Entweder man ist glücklich, da man das tut, was sinnvoller Weise zu tun ist, oder man ist unglücklich und folgt trotzdem dem Sinn. Entweder erfüllt uns der Sinn, oder wir irren weiter auf den Pfaden unseres Egos.
Was für uns Sinn macht, ist abhängig von unserem Bewusstsein.
Wie kann es um etwas anderes gehen, als um unsere spirituelle Entwicklung, wenn der physische Körper des Menschen immer wieder stirbt, jedoch sein Geist ewig lebt?
Spiritueller Fortschritt zeigt sich in der Selbstverständlichkeit eines Bewusstseins für die Ewigkeit. Der Mensch beginnt auf Erden mit einem Bewusstsein der Ewigkeit zu leben. Dies verändert vollkommen seine Motivation und seine Visionen.
Persönliches rückt augenblicklich völlig in den Hintergrund. Ist dies in Ihnen noch nicht geschehen, dann reflektieren Sie darüber.
Übersinnlichkeit, Intuition und Seligkeit
Wer mir über Jahre folgt, mich liest und sich auf meinen Glauben, meine Weltanschauung und Lehre einlässt, in dem bildet sich Übersinnlichkeit und Intuition heraus. Das Wissen ist nur die Verpackung. Das hermetische Wissen ermöglicht den Eindruck zu erzeugen, als ob man einen Pfad entlang schreitet, an welchem man sich orientieren könnte. Unser Verstand braucht das Geländer des Wissens, solange er noch etwas mitzureden hat.
Wer mir jedoch über Jahre folgt, der wird bemerken, dass er einfach die Wahrheit in sich weiß. Er sieht die Wahrheit, er hört die Wahrheit, er fühlt die Wahrheit. Es offenbart sich ihm in Allem das Wesentliche. Er muss nicht nachdenken, sondern er ist in Resonanz mit den himmlischen Mächten, weil er ein Bewusstsein für die Ewigkeit entwickelt hat. (4. Einweihung – Gedankenstille – Akasha).
Das Persönliche ist vollkommen in den Hintergrund gerückt, die Mission für Gott zu erfüllen, wirkt in alle Lebensbereiche sinnerfüllend. Alle Aufmerksamkeit und persönliches Bemühen, zielen nur mehr darauf ab, Gott auf Erden ein bestmöglicher Diener zu sein.
Im Gegenzug werden Sie erleben, wie Seligkeit aufkommt. Seligkeit entsteht aus dem Bewusstsein der Ewigkeit. Seligkeit bedeutet Teilhabe an der Seele Gottes. Unsere Seele schwingt in Einklang mit allem Schönen, Wahren und Guten. Das ist Seligkeit. Wir sind für die Liebe Gottes empfänglich geworden, weil sich unsere Ichbezogenheit aufgelöst hat.
Wir leben in der Wahrheit der Ewigkeit und die Seele nimmt Anteil an der Seligkeit des Göttlichen in Allem.
Die Hölle
Der Selige kennt auch die Hölle. Die Hölle ist allgegenwärtige Konkurrenz, Neid, Angst, Gier, Eifersucht, Zweifel, Verschlossenheit, Hass und Krankheit. Die Seligkeit macht uns immun gegenüber den Schwingungen der Hölle. Der Selige bleibt unbeeindruckt von den Schwingungen der infernalen Sphären. Das Bewusstsein des Seligen liegt auf einer viel höheren Frequenz. Persönliches Leid und Glück liegen gehören zur Frequenz der Ichbezogenheit.
Der unerleuchtete Verstand, der die Ewigkeit nicht versteht, hält uns auch in der Hölle der Zeit und Endlichkeit gefangen. Die Hölle und Ichbezogenheit gehören zusammen, sowie die himmlischen Sphären, die Zeitlosigkeit und die Selbstlosigkeit zusammengehören.
Es kommt der Zeitpunkt, an welchem der Verstand transzendiert wird. Sie werden dann zu einem verrückten Uranier wie einst Pythagoras.
Neptun und Pluto
Als Astrologen verstehen wir den Unterschied von Neptun und Pluto, wie den Unterschied zwischen Paradies und Hölle.
Disharmonische Plutotransite zwingen uns zur Transformation, um den Fängen der Hölle zu entgehen. Wir wandeln uns unter Druck und lassen etwas los, was uns an die infernalen Sphären bindet. Oder aber wir fahren hinab und folgen dem infernalen Pfad.
Durch Pluto müssen wir erkennen, durch welche negativen Charaktereigenschaften und damit verknüpftes Karma, uns der Teufel noch in seinen Fängen hat. Krampfhaft halten wir an der Ichbezogenheit fest, bis wir erkennen, dass diese unseren Untergang bedeutet.
Disharmonische Neptuntransite entfernen den Schleier der Illusion und machen uns letztlich für die Wahrheit der Ewigkeit empfänglich. Wir öffnen uns für die Ewigkeit und lernen das entspannende und befriedende Gefühl der Selbstlosigkeit kennen. Seligkeit kann aufkommen, weil sich die Ichbezogenheit etwas mehr auflöst.
Intuition entsteht und ersetzt den Verstand. Die Mauern der Zeit sind zerbröselt.
Vertrauen Sie sich ihrer Intuition und inneren Stimme an. Daran ist mir gelegen und das ist der große Schatz, der sich in Ihnen ausbildet, wenn Sie mir über die Jahre folgen. Darin werden Sie sich tatsächlich von ihrem Umfeld unterscheiden und zu Außergewöhnlichem fähig werden. Das Genie (Uranus) ist intuitiv und übersinnlich geworden (Neptun).


