Rückblick Jänner

Der Jänner ist top gelaufen. Wie auf Schiene hat die Konjunktion von Sonne/Mars/Venus die Goldpreise in die Höhe getrieben. Nun hat sich dieses Stellium dieser Tage aufgelöst. Das Top ist zwei Tage später erfolgt.

Wir sehen den Wochenchart. Der Aufwärtstrend ist derzeit ungebrochen, wenn auch vieles darauf schließen lässt, dass wir eine Erschöpfungskerze diese Woche mit einem langen Docht noch sehen werden.

Tradignview.com Gold Wochenchart

Während ich die Zeilen schreibe und inzwischen Mittagessen war, stehen wir bereits 100 Dollar tiefer.

Februar/März/April Edelmetalle

Ich möchte nur einen groben Ausblick geben und auf keinen Fall Richard Stange für seine Monatsprognose Februar vorgreifen.

Wir nähern uns jetzt saisonal einer schwächeren Phase für die Edelmetalle an. Diese astrologisch megabullishe Power der letzten Wochen lässt nun aus. Möglicherweise sehen wir noch das eine oder andere kurze Aufbäumen, solange die starke uranische Qualität noch zehn Tage anhält, doch es folgt danach im März ein rückläufiger Fischemerkur, der sich mit der Sonne trifft, bei gleichzeitiger Venus/Saturn/Neptun Konjunktion. Hier wird es bergab gehen mit Gold.

Der Mars läuft noch vier Wochen im Wassermann, erhält jedoch keine bullishen Unterstützungen mehr und der Übergang in die Fisch wird die Bullen nochmals schwächen, wenn er zuvor das Quadrat zum Uranus bildet.

Gehen Sie davon aus, dass wir bei den Edelmetallen in eine mehrwöchige Konsolidierungsphase übergegangen sind. Vermutlich sehen wir für mehrere Monate eine Seitwärtsbewegung zwischen 4500 Dollar und 5500 Dollar. Hohe Volatilität, doch im Endeffekt seitwärts in einer breiten Range. Das Tief erwarte ich mir in etwa um Mitte April.
Auf der Unterseite würde ich 4000 Dollar keineswegs ausschließen.
Diese Konsolidierungsphase könnte bis Mitte/Ende April in etwa andauern. Sobald jedoch Mars um den 9. April in den Widder kommt, sollten die Edelmetallmärkte wieder zunehmend an Kraft gewinnen (Bodenbildung dürfte beginnen), wobei ich davon ausgehe, dass die Bullen im Laufe des Aprils (möglicherweise erst in der zweiten Hälfte) wieder auferstehen. Der Asteroid Gold ist bis zum 21.3.26 ebenso rückläufig (Konsolidierung).

Achten Sie vor allem auf den Umstand, dass der Asteroid Ursa (der Bär) dieser Tage in den Skorpion gewechselt hat und auf Princeps (die Marketmaker) zuläuft und zugleich ein Quadrat zu Gold und Pluto bildet. Gold wird in den nächsten Tagen von den Marketmakern zurückgehalten und mit hoher Wahrscheinlichkeit noch einmal stärker gedrückt.
Die Shortpositionen der letzten Jahre mussten dieser Tage unter dem Shortsquezze glatt gestellt werden, weil man gegenwärtig zur physischen Hinterlegung gezwungen ist. Kaum ist dieser Prozess abgeschlossen, werden die Kurse wieder gedrückt, um die nächste physische Eindeckung (vermutlich im April 26) günstiger vorzunehmen.

T-Quadrat Ursa/Princeps zu Gold und Pluto

Aktienmärkte

Der Dax hat zwar ein neues Hoch im Jänner geliefert, doch es war letztlich ein Fehlausbruch. Wir sehen den Wochenchart. Der Aufwärtstrend besteht zwar noch, doch die beiden letzten Wochenkerzen kündigen bereits an, dass wir in den nächsten Wochen keine neuen Hochs mehr sehen werden. Ich rechne an den Aktienmärkten ebenso mit einer volatilen Seitwärtsphase, die sich auf das obere und untere Bollingerband im Wochenchart beschränken dürfte.  Die seit sieben Monaten stattfindende Seitwärtsphase sollte sich fortsetzen. Die Bären sollten ebenso nicht wirklich zum Zug kommen. Die Volatilität sollte jedoch die nächsten Wochen ausgesprochen hoch bleiben.
Transit Uranus steht exakt auf der Sonne des Horoskop der NYSE, was die gesamte starke uranische Energie noch anfacht. Es bleibt alles sehr unberechenbar und hochvolatil die nächsten drei Wochen, sodass eine konkrete Prognose in Wirklichkeit kaum möglich ist. Für Daytrader spannend, für Positionstrader schwieriger, weil kein klarer Trend vorhanden ist und mit extremen Ausschlägen weiterhin zu rechnen ist.

Tradingview.com Dax Wochenchart

Kryptos

Die Kryptos sind die Enttäuschung schlechthin. Eine stärkere uranische Betonung geht nicht. Hier rate ich jedem die Notbremse zu ziehen, denn wenn wir unter fünf Planeten im Wassermann nicht steigen, sondern sogar fallen, dann ist dies ein sehr sehr schlechtes Zeichen. Es dürfte, sobald Venus/Merkur aus dem Wassermann gehen, noch einen Stock tiefer gehen.

Was unter guten Gestirnen nicht steigt und nur seitwärts läuft, oder sogar noch fällt, wie derzeit die Kryptos, dann deutet dies auf fundamentale Schwäche hin.
Ich ging ursprünglich vor sechs Wochen noch davon aus, dass die Kryptos in dieser uranischen Hochphase nochmals auferstehen und neue Hochs machen, oder sich zumindest an das alte Hoch bei 126000 annähern. Wir sahen ein kurzes Aufbäumen auf 98000, danach ein erneuter Einbruch.

Aus charttechnischer Sicht kann es jetzt sofort auf 70000 und danach auf 50000 runter gehen. Dies ist für mich nun eindeutig das zu favorisierende Szenario geworden, nachdem wir unter dieser starken uranischen Energie der letzten zwei Wochen nicht gestiegen sind.

EUR/DOLLAR

Hier bleibe ich vorerst bei meiner Einschätzung vom letzten Kommentar und bleibe vorerst seitwärts neutral eingestellt. Die Geopolitik der Amerikaner schwächt nicht den Dollar meines Erachtens. Die nächsten Monate erwarte ich mir tendenziell einen leicht stärkeren Dollar. Ich denke, dass ein Angriff des Iran kommen wird, der den Dollar nicht schwächt, sondern erstarken lassen wird.
Trump wird nochmals alle Hebel in Bewegung setzen, um die Nationen zu zwingen, amerikanische Staatsanleihen zu kaufen. Gelingt dies nicht, dann entzieht er den einen oder anderen seine militärische Unterstützung.