Der gemeinsame Himmel
Viele ernsthaft spirituell orientierte Menschen sind Single. Meist haben sie bereits Trennungen hinter sich, da der gemeinsame Himmel nicht gegeben war. Ist der gemeinsame Himmel nicht vorhanden, gibt es Weniges, was man miteinander teilen kann und die Liebe wird im Laufe der Zeit immer schwächer.
In meiner dreißigjährigen Karriere als Astrologe habe ich unzählige Beziehungen am nicht vorhandenen gemeinsamen Himmel zerbrechen sehen. Nicht, weil der Sex nicht stimmte, oder der andere etwas introvertiert, oder egoistisch war, sondern weil das gemeinsame Verstehen, der gemeinsame Glaube und der gemeinsame spirituelle Weg nicht gegeben war, der beide auch in schwierigen Zeiten zusammengeschweißt hätte.
Wenn einer spirituell strebt, jedoch der andere verweigert, wird es verdammt schwierig eine Beziehung in eine tiefere Kommunion zu führen, denn alles beruht auf Freiwilligkeit. Liebt man seinen Partner wird man ihm Zeit geben müssen. Wir können nur uns selbst weiter transformieren und durch Liebe, die wir dem Partner schenken, eine Verbesserung der Situation herbeiführen. Ist eine gute Synastrie gegeben, ist vieles möglich.
Die Realität unseres Karma akzeptieren
Wir haben den Beruf, die Beziehung, die Kinder und sonstigen Lebensumstände, die immer! unserem Karma entsprechen. Nichts ist ungerecht, auch nicht die spirituelle Reife unseres Partners. Unser gesamtes Leben ist das Produkt unserer Existenzgeschichte. Von unseren Eltern, bis zu unseren Freunden und Feinden, bis zu unserem Kontostand. Wer sich darüber belügt, oder nicht erkennt, weshalb es so ist wie es ist, der wird daran leiden, bis er versteht, weshalb die Umstände so sind und was er tun kann, um diese zu verändern, falls er unglücklich damit ist.
Wenn wir uns selbst ändern, ändert sich immer unsere Umgebung. Dieser wechselseitige Zusammenhang ist ein „karmisches Naturgesetz“ und die einzig wahre Macht, die ein jeder hat, um auf seine Beziehungen in seiner Umgebung indirekt einen positiven Einfluss auszuüben.
Nichts kann auf Dauer in unserer Nähe sein, was nicht zu unserem Karma gehört, wenn wir dieses Karma durch Transformation unserer Persönlichkeit erledigt haben. Entweder wachsen die anderen durch unsere Schwingung und Bewusstseinserweiterung mit, oder sie werden sich früher oder später vom Acker machen, weil sie sich aufgrund ihrer Charakterzüge neben uns nicht mehr wohl fühlen.
Deswegen werden sich über kurz oder lang auch die Personen von uns abwenden, mit denen wir nicht mehr harmonieren, sobald keine gemeinsame geistige und seelische Übereinstimmung mehr gegeben ist. Es dauert ein wenig, bis dies auch auf der Seelenebene von alle Beteiligten gefühlt wird.
Sobald sich die Seele neben einem anderen Menschen nicht mehr wohl fühlt, leben wir im Dauerstress, wenn es uns nicht gelingt unsere Liebesfähigkeit zu erweitern, oder überhaupt keine Aussicht auf eine Verbesserung der Situation gegeben ist.
Eines muss uns jedoch klar sein. Beziehungsprobleme können immer nur durch Liebe und Transformation der eigenen Persönlichkeit gelöst werden, nie durch Konflikte, oder Bedingungen, die man an den Partner stellt.
Der Asteroid Juno
Der Planet Venus und der Asteroid Juno beschreiben unser Beziehungsverhalten und unsere Einstellung zu Beziehungen. Durch Juno lernen wir eine gleichberechtigte Beziehung und Ehe zu führen und mit einem anderen Menschen gemeinsam einen lebenslangen Weg zu beschreiten.
Die Zeichenstellung der Juno beschreibt, sowohl unsere Erwartungen an eine Ehe und Partnerschaft, als auch unser eigenes Beziehungsverhalten, um diesen Erwartungen an eine Beziehung gerecht zu werden, oder wie wir reagieren, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden.
Am offenen Übungsabend werden wir morgen die verschiedenen Konstellationsbilder der Juno, sowie ihre Zeichenstellungen besprechen. Was uns unsere Venus an unserem Beziehungsverhalten nicht erklären konnte, wird uns Juno verstehen lassen.

Quelle: oxfordastrologer.com