Gib Saturn keine Chance

Dieser Tage musste ich mehrmals über die Thematik des Vertrauens (Jupiter) nachdenken, da zahlreiche Menschen von Ängsten (Saturn) und Sorgen geplagt wurden. Die Angst ist ein schlechter Ratgeber. Angst verengt nicht nur unseren Blickwinkel, sondern auch unsere Gefäße. Angst hemmt den Handlungsfluss und macht uns kraftlos.
Vertrauen (Jupiter) hingegen macht uns stark und erfolgreich.

Angst ist mir immer ziemlich fremd gewesen, da mein starker Jupiter ins Trigon zur Sonne und dem Mond stets für Vertrauen und Optimismus gesorgt hat.

Was kann man schon im Leben kontrollieren? Bestenfalls sich selbst. Deswegen gebe ich mich inzwischen bedingungslos hin und nehme die Dinge an, wie sie kommen. Dies bedeutet keineswegs, dass ich alles gut heiße, wie sich andere Menschen verhalten, oder selbst gar keine Ziele hätte, doch regt es mich nicht mehr auf, wenn die Dinge anders laufen, denn ich kenne die Menschen inzwischen viel zu gut, um mir Illusionen zu machen.

Mein Problem war immer, dass ich mich über das Verhalten von Menschen geärgert habe, doch habe ich akzeptiert, dass wer nicht aus sich selbst heraus das Beste geben will, den kann man dies auch nicht lernen.
Menschen sind, wie sie sind, denn sie sind über tausende von Jahren zu denen geworden, die sie sind und es sprengt nun mal keiner den Rahmen seiner Radix. Unsere Anlagen sind unser Schicksalsrahmen. Der Mensch entwickelt sich nur langsam von Inkarnation zu Inkarnation. Es gibt keine Quantensprünge zur Erleuchtung, sondern nur die Entscheidung sein Leben lang unaufhörlich sein Bestmögliches zu geben, wozu kaum jemand in dieser Welt bereit ist.

Jupitertransite

Erfolge entstehen wo Jupiter im Transit wirkt. Wer nur ängstlich seine Transite verfolgt, der sollte besser kein Astrologe werden. Wir beobachten unsere Transite, um das Bestmögliche aus ihnen herauszuholen, anstatt uns zu fürchten.

Wer sein Leben voraussieht, weiß, wann er was zu tun hat. Er beginnt fähig zu werden sein Schicksal zu erfüllen. Er lebt sein Leben aus einer völlig anderen Motivation heraus, als jemand, der nichts von Astrologie versteht und kein spirituelles Leben lebt.

Für den eingeweihten Astrologen gibt es nur seine Herausforderungen, an welchen er wächst und seine Mission, die in seine Radix geschrieben wurden. Seine ganze Kraft fließt der Erfüllung und Verpflichtung zu, anstatt an sein eigenes Wohlbefinden zu denken. Sein Wesen wird durch und durch neptunisch, sodass ihn die materielle Welt nicht mehr blenden kann, noch in einer Weise anzieht, dass sie ihn moralisch verführen könnte.

Trotzdem wollen wir in der Welt erfolgreich wirken, um aus der Fülle (Jupiter) zu leben und zu geben. Deswegen ist jeder gut beraten, wenn er dort im Leben aktiv wird, wo er durch Jupitertransite gestärkt wird. Um den Hüter der Schwelle und seinen Grenzring, der uns gefangen hält, zu überwinden, brauchen wir vertrauen. Durch Erfolge (Jupiter) gewinnen wir immer mehr vertrauen.

Wikimedia Public Domain Jupiter und Juno

P.S: Ich habe gerade mit jemand telefoniert, der Transit Jupiter auf Venus/Mars im fünften Haus (Sportwetten, Spekulationen) stehen hat. Er hat gerade in Kombination mit der Astrologie ein Wettsystem entwickelt, bei dem er bereits in der ersten Woche eine Trefferquote von 91Prozent geschafft hat und sein Depot damit innerhalb einer Woche um 60% gesteigert hat. Schauen wir mal, wie es in zehn Wochen ausschaut. Ich werde berichten.