Die Schattenprojektion
Zerlegen wir die Projektion etwas genauer. Wenn wir Angst davor haben, uns mit unseren eigenen Schattenseiten ehrlich auseinanderzusetzen, um diese zu transformieren, neigen wir dazu diese negativen Eigenschaften auf andere Menschen zu projizieren. Hierbei wählen wir unbewusst Menschen aus, über die wir unseren Schatten bekämpfen. Anstatt zu erkennen, welche Eigenschaften in uns schlecht sind, rechtfertigen wir unbewusst durch die Projektion unserer Untugenden in die Außenwelt, die Notwendigkeit, diese Eigenschaften in uns beizubehalten. Weil der andere so böse ist, gestattet mir dies, so zu bleiben wie ich bin, weil ich ja im Vergleich zu ihm sauber bin.
Wir bleiben in unserem Bunker.

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Es gibt natürlich auch „positive Projektionen, indem wir wünschenswerte Eigenschaften auf andere übertragen, um uns ein Idealbild zu schaffen. Derjenige, der positive Projektionen betreibt, ist in den meisten Fällen ein Schwächling, der nicht selbst stark werden will.
In beiden Fällen geschieht dies jedoch aus Angst davor, uns ehrlich und aufrichtig mit unserer Wesensart auseinanderzusetzen, um diese gegebenenfalls zu transformieren. Wir wollen nicht hinschauen, wie wir in Wirklichkeit sind. Wir wollen uns besser sehen und uns recht geben, wie wir sind.
Wir wollen uns nicht unsere schlechten Eigenschaften wie Neid, Eifersucht und Stolz eingestehen. Anstatt dessen suchen wir unbewusst einen Machtkampf mit jemand, auf den wir in Wirklichkeit neidisch und eifersüchtig sind. Wir wollen den anderen niederringen, weil dieser unbewusst unsere Schattenseiten triggert. Wir kämpfen gegen das Böse in der Außenwelt, welches in Wirklichkeit in uns ist.
Integration ist Illusion
Sollten Sie zum Thema Schattenseiten etwaigen Schwachsinn lesen, wie zum Beispiel „wir müssen unseren Schatten integrieren“, dann lehnen Sie dies vorn vornherein ab.
Wir brauchen nicht unsere Schattenseiten integrieren. Die sind schon da und sorgen dafür, dass wir leiden. An jeder schlechten Eigenschaft leiden wir, weswegen wir unsere schlechten Eigenschaften loswerden müssen und dies geht nur durch Transformation der eigenen Persönlichkeit.
Den Leuten einzureden, dass Sie ihren Schatten integrieren müssen, ist in Wirklichkeit böse, denn dies vermittelt dem Menschen nichts anderes, als dass es schon okay ist, wie er ist. Er muss sich nur mit seinen negativen Eigenschaften akzeptieren wie er ist, dann würden sich diese von selbst auflösen.
Jeder von uns weiß, dass Pluto nicht loslässt, wenn nicht wir es sind, die die Macht erlangen loszulassen, indem wir uns dermaßen transformiert haben, dass Pluto nicht mehr andocken kann, weil diese Eigenschaft einfach nicht mehr vorhanden ist.
Pluto transformiert
Es sind meist die Pluto Auslösungen durch Transite, die uns dazu zwingen, dass wir uns mit unseren Schattenseiten auseinandersetzen. Pluto beabsichtigt uns keineswegs zu läutern, sondern Pluto will uns in die Finsternis ziehen. Pluto bringt uns mit dem Dunklen in uns, so nahe und intensiv in Berührung, dass uns unsere finsteren Gedanken und Gefühle bewusst werden und wir vor die Wahl gestellt werden, ob wir das wirklich sein oder tun wollen.
Nur indem es zu einem offenen Machtkampf zwischen den Kräften des Lichts und der Finsternis in uns kommt, oder mit unserem Umfeld, müssen wir uns für eine Seite entscheiden. Deswegen werden wir durch Pluto Auslösungen letztlich transformiert, sollten wir uns für die Lichtkräfte entscheiden.
Pluto zieht uns hinab und hierbei dringt jedoch Licht in die Tiefe und wir sehen, welche Kräfte unbewusst in uns wirken. Erst wenn uns die Wut und der Hass, den wir vielleicht auf jemand haben, bewusst wird, werden wir beginnen zu verstehen, dass wir etwas in uns, als auch an der Situation im Äußeren, ändern müssen, wollen wir glückliche und zufriedene Menschen werden.
Pluto Auslösungen und damit einhergehende Konflikte, machen uns bewusst, dass wir etwas in uns abgekapselt (Pluto) haben, das früher oder später wie eine Krebszelle zu wuchern beginnt, bis wir das Problem regelrecht aufbrechen und durch Licht (Selbsterkenntnis) heilen.
Deswegen wird auch die Krankheit Krebs dem Pluto zugeordnet, weil wir Krebs bekommen, wenn wir unbewusst bleiben, weil wir verdrängen und unterdrücken, sodass uns der Konflikt in unserem Geist und in unserer Seele nicht bewusst wird. Der typische Krebskranke verweigert die Transformation seiner Wesensart, denn würde er sich transformieren, würde in seinem Leben kein Stein auf dem anderen bleiben, weil er mit hoher Wahrscheinlichkeit viele Beziehungen radikal kappen müsste, die jedoch da sind und ihn krank gemacht haben, weil er es zulässt.
Die eigene Transformationsverweigerung seiner Persönlichkeit zwingt ihm den Konflikt in Form der Bedrohung durch den Tod auf.
Der Krebskranke hat es zugelassen, dass zerstörerische plutonische Kräfte in seinem Leben wirken, weil er einerseits Angst vor dem Konflikt in sich hatte, als auch vor der Auseinandersetzung mit den Schattenseiten seiner Mitmenschen. Gegen Pluto hilft nur Licht und die Wahrheit.
Solange wir unsere negativen Eigenschaften nicht mit der Wurzel ausreißen und uns wirklich ändern, wächst das Unkraut in uns immer wieder nach.

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Es gibt nur eine Kraft, die transformiert
Um Pluto zu besiegen, müssen wir diesem Gott (Sonne) entgegenstellen. Nur die Wahrheit Gottes vermag Pluto zu besiegen. Es ist das Licht, welches die bösen Geister austreibt.
Durch das Licht durchschauen wir unsere Schattenprojektionen und es wird uns bewusst, dass wir uns von dem Plutonischen in uns lösen müssen, um frei und glücklich zu werden. Solange Pluto durch negative Eigenschaften Einlass gewährt wird, ob in uns, oder außerhalb von uns in Form von plutonischen Menschen, werden wir im Sumpf stecken bleiben.
Der Erkenntnis folgt die Entscheidung dem Guten, Wahren und Schönen treu zu bleiben, koste es was es wolle. Es gibt keine Alternative zur Erleuchtung.
