Die Vereinigung mit einem Engel
Gestern trafen wir uns zu einer gemeinsamen Meditation. Vor dem Meditieren sprachen wir über die Vorstellung und Erfahrung, die sich ein jeder von der Erleuchtung gebildet hat.
In diesem Zusammenhang erklärte ich, was ich unter Erleuchtung verstehe und beschrieb meine Erfahrungen dazu.
So kamen wir unter anderem auf das Thema, der Vereinigung in Geist und Seele mit einem Engel und welchen Wert hierbei die Phantasie des Menschen hat. Ich möchte diese Gedanken und Worte wiedergeben.
Wenn ich im folgenden von „Feld“ spreche, so meine ich damit einerseits ihre Aura, gleichzeitig aber auch ihren konzentrierten Geist, der dieses Aurafeld erzeugt. Das Feld selbst, besitzt eine natürliche Größe, kann aber so ausgedehnt werden, wie sie durch ihre Vorstellung, Glauben und Macht dazu fähig sind. Das Feld hat die Eigenschaften der Strahlung, vertreibt alle Gedanken, erzeugt zugleich Ruhe und je stärker es wird, erzeugt es das Phänomen, dass wir uns auf einmal nur mehr als Geist bzw. Licht empfinden. Raum und Zeit können dadurch mit unserer Vorstellungskraft augenblicklich überwunden werden. Wohin wir uns mit unserem Bewusstsein konzentrieren, sind wir augenblicklich eins mit dem Objekt unserer Konzentration.
Im Franz Bardon Buch „Der Weg zum wahren Adepten“, welches ein jeder von ihnen besitzen sollte, entsteht diese Fähigkeit durch die Übung der Bewusstseinsversetzung. Besorgen sie sich dieses Buch physisch, denn sollten sie jemals auf einer Insel stranden, dann nur mit diesem Buch. Sie haben dann für den Rest ihres Leben Zeit, um die Übungen zu realisieren.

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Der Wert der Phantasie
Wenn sie eines Tages soweit sind, dass beim Meditieren (Augen zu) ein stabiles Feld entsteht und die Gedanken sehr ruhig bis still werden, dann werden sie bemerken, dass sich ihre Vorstellungskraft deutlich steigert. Es fällt ihnen dann leicht, innerhalb ihres Feldes, eine jede Vorstellung aufzubauen und ruhig vor ihrem geistigen Auge zu halten.
Mit was immer sie ihr Feld imprägnieren, also die Vorstellung, die sie innerhalb des Feldes erzeugen, wird das Feld entsprechend ihrer Vorstellung schwingen. Sie und ihr Feld sind eins. Ihr Feld ist ihr Wille. Ihr Feld ist das Licht, das sie sind.
Empfinden sie sich nur mehr als Licht, dann werden sie Licht ein- und ausatmen. Sie werden zu einer Sonne und ihr gesamtes Feld strahlt wie eine Sonne.
Die Vereinigung über die Phantasie
Wir zielen beim Meditieren ja darauf ab, dass unsere Gedanken still werden, sodass sich unser Geist und unsere Seele mit den göttlichen Wesen vereinigen können, die in höheren Sphären zuhause sind. Wir wollen sozusagen einerseits unser Bewusstsein erweitern, indem wir uns mit einem göttlichen Wesen vereinigen und andererseits wollen wir den Himmel bzw. das Göttliche zur Erde bringen.
Die Meditation unterliegt den Gesetzmäßigkeiten des Neptun und Uranus. Wir lernen die Stille und Vereinigung herzustellen (Neptun) und wir lernen unseren Energiekörper (Uranus) zu beherrschen.
Anfangs sind wir jedoch noch vollkommen blind. Wir sehen nichts von der geistigen Welt und wir hören noch nicht die geistige Welt. Wir fühlen jedoch die höheren Schwingungen der Engel, wenn wir mit ihnen in Berührung kommen.
Der erste Kontakt findet in unserem Geist jedoch immer über unsere Phantasie statt (Neptun). Wir stellen uns zum Beispiel einen Engel vor, oder die Venussphäre. Wir wissen nicht, wie die Venussphäre genau aussieht, weil unsere geistigen Augen noch blind sind und doch nähern wir uns dieser Sphäre in unserer Phantasie an. Die Phantasie ist immer die Brücke.
Die Engelwelt verwendet unsere Empfänglichkeit, denn wenn wir uns in der Meditation in unserer Phantasie etwas ausmalen, dann sind wir weich und die Engelwelt tritt über unsere Phantasiewelt mit uns in Kontakt.
Man muss verstehen, dass wenn uns die Engel für vereinigungswürdig halten, sie sich mit uns vereinigen und der erste Akt der Vereinigung von Geist und Seele, findet über die menschliche Phantasie statt. Über unsere Phantasie kommunizieren wir zuerst mit der Engelwelt, bevor wir durch die zunehmende Erleuchtung unsere geistigen Sinne entwickeln und der Kontakt noch deutlich konkreter wird.
Weil wir an die Engel glauben, ermöglicht dies den Engel sich uns anzunähern und dies tun sie zuerst über unsere Phantasie und im Laufe der Zeit, ohne dass wir es zuerst überprüfen können, weil wir ja noch nicht sehen, passt sich unsere Phantasie bereits an die Wirklichkeit der jeweiligen Sphäre an, sodass wir diese Sphäre in unserem Geist und unserer Seele so wahrnehmen, wie sie in Wirklichkeit ist. Dies ist das Mysterium der neptunischen Gesetzmäßigkeiten.
Weil wir uns mit etwas Heiligem vereinigen, wird ohne unser Zutun das Wahre von uns verstanden. Der Heilige Geist überkommt uns.
Experiment
Seien sie in ihrer Meditationspraxis experimentierfreudig. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Stellen sie sich zum Beispiel folgendes vor. Sie bauen durch ihre Vorstellung und das geistige Atmen ihr Aurafeld im physischen Raum auf, indem sie sich befinden, indem sie die Strahlung ihrer Aura durch ihre Konzentration intensivieren. Jeder, der den Raum betritt, würde augenblicklich die Schwingung ihrer Aura fühlen. Wer immer das Feld betritt und darin verweilt, würde still und meditativ werden.
Das Feld im physischen Raum bauen sie deswegen auf, weil sie bis auf die physische Ebene herunter eine Verbindung zur Engelwelt herstellen wollen. Die Wirkungen der Engel sollen sogar im physischen Raum spürbar sein.
Rein theoretisch, soll das Feld im physischen Raum so stark werden, dass sich der Engel, den sie anrufen, auch im Raum im Aurafeld sichtbar in Erscheinung treten könnte (erfolgreiche Evokation).
Vereinigen wir uns nur in Geist und Seele, ohne den Engel in Dichte Sphären zu evozieren, sprechen wir von einer Invokation.
Sie konzentrieren sich nun auf ihr Feld, um sich auf der geistig-seelischen Ebene mit dem Engel zu vereinigen. Auf der geistig-seelischen Ebene werden sie eine Erfahrung machen, durch die sich ihr Bewusstsein verändern wird und sie etwas vom Himmel erfahren und erleben werden.
Rufen Sie nun durch ihre Vorstellung, indem sie sich z.B. als Lichtkörper sehen, der seine geistigen Hände und sein geistiges Antlitz zum Himmel erhebt, einen bestimmten Engel der Erdgürtelzone an, dessen Eigenschaften sie aus dem Buch „Magische Evokation“ von Franz Bardon kennen.
Öffnen sie sich und bleiben sie in der Stille empfänglich, dann werden sie bemerken, wie ein Geist über sie kommt. Sie werden bemerken, wie sich ihr ganzes Feld mit der Schwingung des Engels füllt.
Sie werden bemerken, wie sie sich komplett anders fühlen, als noch ein paar Sekunden zuvor. Atmen sie durch ihren Geist die Schwingung tief ein und vertiefen sie die Vereinigung mit dem Engel. Verharren sie in Meditation und verinnerlichen sie die Erfahrung, die ihren Geist und ihre Seele durchdringt.
Danach danken sie dem Engel.
Jetzt kommt der entscheidende Teil, indem sie einen anderen Engel anrufen und hereinbitten, dessen Eigenschaften und Fähigkeiten ihnen wiederum bekannt sind (zumindest theoretisch).
Vereinigen sie sich wieder mit diesem Engel und nun werden sie sofort bemerken, dass sie sich wieder komplett anders fühlen, sich jedoch die Schwingung dieses Engels und die damit einhergehende Veränderung ihres Bewusstseins, völlig von der des zuvor gerufenen Engels unterscheidet. Verinnerlichen sie diesen Unterschied, um zu verstehen, weshalb sich diese beiden Schwingungen so unterscheiden. Von der Schwingung müssen wir auf den Charakter, Energie und Befähigungen des Engels schließen.
Durch diese klar wahrnehmbaren Unterschiede der beiden Engelsschwingungen in unserer Seele, sowie unterschiedlicher Bilder, mit denen unser Geist beeindruckt wurde, haben sie den ersten Beweis für eine erfolgreiche Vereinigung mit einem Engel, wenn sie den Engel auch noch nicht im Geiste gesehen und gehört haben.

