Der Blickwinkel
Seit einiger Zeit bin ich Mitglied in einer Philosophiegruppe, in welcher jeden Tag über verschiedene Philosophen philosophiert wird. Heute wurde eine Passage von Schopenhauer diskutiert.
Arthur Schopenhauer war ein tiefgründig psychologischer Philosoph, der dem Wesen und der Natur des Menschen seine volle Aufmerksamkeit geschenkt hat. Schopenhauer verstellte sich nicht, sondern sprach aufrichtig aus und schrieb nieder, was er sich dachte und beobachtete. In seiner darauffolgenden Inkarnation wurde er der Astrologe Johannes Vehlow. Beide geboren im Raum Danzig.

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Arthur Schopenhauer / Johannes Vehlow
Wenn sich auch in Schopenhauers Ringen zwischen Idealismus und Pessimismus die Realität durchgesetzt hat und der Mensch hierbei nicht sonderlich gut wegkommt, so schätze ich seine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Wesen und dem Verhalten des Menschen. Er beleuchtet in Skorpionmanier die Schattenseiten der Menschen, die wir uns nicht eingestehen wollen.
Schopenhauer erkennt und lehrt, dass der Schlüssel zur Transformation des Menschen in der Liebe und Selbstlosigkeit liegt. Allerdings hat er angesichts seines Menschenbildes wenig Hoffnung, dass sich der Mensch ändert, noch glaubt er an ein Eingreifen Gottes.
Hier ein interessanter Auszug. Danach ein paar Worte von mir.

Schopenhauer hat nicht unrecht mit seiner Beobachtung des menschlichen Verhaltens und der Psychologie unserer Beziehungen. Das Verhältnis unserer Beziehungen wurde jedoch absichtlich vergiftet und ist ein Produkt der Weltverschwörung, die gegen den Menschen stattfindet.
Der Mensch, so wie er von Gott erschaffen wurde, ist grundsätzlich in seiner Natur gut. Die Natur des Menschen ist in ihrem innersten Kern liebend und mitfühlend, nicht hassend, neidisch und kalt, wie sich die Natur der Gefallenen (Reptiloiden) entwickelt hat.
So wie Hunde in ihrem Wesen treu sind, so ist der Mensch, wie er von Gott erschaffen wurde, Gott, das Gute, Wahre und Schöne liebend.
Die Liebe Gottes, die im Menschen veranlagt ist, ist das große Geschenk und Mysterium, denn sie ist der Schlüssel zu allem, was den Menschen genau von denen unterscheidet, die sich gegen ihn verschworen haben und deren Macht entkräftet. Die Liebe ist nicht nur Schutz, sondern hat Wirkung und ist eine Macht, die die Gefallenen fürchten.
Die Liebe vertreibt den Neid und die Missgunst im Menschen. Die Liebe befreit den Menschen aus diesem luziferischen System des gegenseitigen Neides, der Konkurrenz, der Eifersucht und des Stolzes, in welches der Mensch absichtlich durch Manipulation immer tiefer hineingeführt wurde, um durch Abhängigkeit korrumpierbar zu werden.
Dieses gegenseitige Vergleichen, das Schüren von Neid und Missgunst, wurde über Jahrhunderte geweckt und absichtlich immer mehr im Menschen verstärkt. Dessen muss man sich bewusst sein, um nicht zum Pessimisten zu werden, weil man sieht, zu welch niederem Wesen der Mensch inzwischen geworden ist, obwohl er göttlicher Natur ist.
Lassen sie sich nicht manipulieren. Vergleichen sie sich nicht mit anderen Menschen. So wie sie sind, sollen sie das Beste daraus machen. Nichts anderes zählt. Nur so werden sie ihr Glück finden und auch mit sich zufrieden sein. Vergleichen sie nicht, denn das Vergleichen ist die Falle.
Haben sie jemals ein Interview von einem Menschen gehört, der eine Nahtoderfahrung hatte und danach sagte, dass ihm bewusst wurde, dass er jetzt reich und mächtig werden muss? Ganz im Gegenteil.
Daher ziehen sie ihren Blick ab von den Äußerlichkeiten und konzentrieren sie sich auf ihre Seele, damit keines dieser unwürdigen niederen Gefühle in ihrer Seele mehr aufkommt. Die Liebe reinigt, befreit und bringt Glück in unser Leben.