Wo beginnt das neue Zeitalter wirklich und wer setzt den Anker am Himmel? Im zweiten Teil meiner Gedanken zum Wassermann-Zeitalter entschlüsseln wir das mathematische Fundament des Himmels – und warum die Dämmerung des Wassermann-Zeitalters bereits im Jahr 2012 eingesetzt hat.
In meinem vorherigen Beitrag bin ich zu der Erkenntnis vorgestoßen, dass die zwölf Sternzeichen, so wie wir sie in der Astrologie wahrnehmen, analog zum Häusersystem zu verstehen sind, nur auf einer höheren Zeitskala. Dabei habe ich die Frage offengelassen, ob es sich bewähren würde, den siderischen Tierkreis auf einer höheren Ebene ebenfalls als unsichtbare Energie-Matrix zu begreifen, in zwölf perfekte 30° Abschnitte zu unterteilen und diese als Zeitalter zu definieren bzw. als Sternenhäuser zu veranschaulichen.
Die Wissenschaft vom Licht
In der vedischen Astrologie (Jyotish) ist genau diese 30°-Einteilung seit Jahrtausenden ein unumstößliches Fundament. Der Grund für diese starre Matrix liegt in den 27 Mondhäusern (Nakshatras): Jedes von ihnen besitzt eine mathematisch exakte Breite von 13° 20′. Da genau 2,25 Nakshatras präzise ein 30°-Zeichen ergeben, würde dieses harmonische Gitternetz bei der Nutzung von unregelmäßigen astronomischen Sternbildgrenzen sofort in sich zusammenbrechen.
Der einzige Streitpunkt innerhalb dieses siderischen Systems betrifft den exakten Nullpunkt – also die Frage, wo genau 0° Widder im Raum beginnt. Dieser Korrekturfaktor zum tropischen System (das Ayanamsa) unterscheidet sich je nach Schule letztlich nur darin, an welchem konkreten Fixstern oder historischen Zeitpunkt die Gelehrten diese perfekt symmetrische Schablone am Himmel „festnageln“.
Jesus Christus – der Anker der Welt
Habe ich in meinem vorherigen Text den Zeitraum des Zeichenwechsel noch als vage beschrieben, so stellt sich die Streitfrage nach dem richtigen Anker für mich persönlich nicht: Innerhalb der letzten 2000 Jahren war kein Ereignis auch nur im Ansatz so bedeutend für Herz und Bewusstsein des Menschengeschlechts, wie das Wirken von Jesus Christus.
So interpretierte es wohl auch der amerikanische Astrologe und Ingenieur Robert De Luce, welcher in seinem System den Nullpunkt rechnerisch auf den 30. Dezember 1 v. Chr. festlegte.
Um den astronomischen Zusammenhang greifbar zu machen, visualisiert eine von mir entwickelte Software das gelbe Band der Ekliptik, exakt unterteilt in die 30°-Abschnitte nach De Luce. Der gelbe Punkt symbolisiert dabei die Sonne am tropischen Frühlingspunkt vom Jahre 2012.
Die Frage des Orbis
Astrologen kennen das Phänomen, dass wenn ein Planet oder eine Achse innerhalb der letzten Grade eines Zeichens steht, die Energien des darauffolgenden Zeichens bereits wahrnehmbar sind.
Das Gleiche gilt auch eine Ebene tiefer für das Häusersystem: Ein Planet der 2° vor dem Medium Coeli steht, muss zweifelslos in das 9. Haus gedeutet werden. Gleichzeitig ist sein Einfluss im 10. Haus bereits wahrnehmbar.
Weder Zeichenwechsel noch Hauswechsel sind in der Astrologie an harte Übergänge gebunden, da in der Regel ein Orbis zwischen 0,5° und 1° in Betracht gezogen werden sollte, in manchen Fällen bis zu 2°.
Demzufolge ist auch der rechnerische Übergang ins Wassermann-Zeitalter kein abruptes Ereignis, sondern ein gradueller Prozess. Berechnet man den exakten Wechsel nach Robert De Luce für das Jahr 2156 und zieht den üblichen Orbis von 2° als energetische Übergangsphase ab, ergibt sich durch die astronomische Präzession (1° alle 72 Jahre) ein Vorlauf von 144 Jahren.
Damit steht fest: Der eigentliche Eintritt in die neue kosmische Matrix hat bereits um den Dezember 2012 begonnen!
Die Funken fliegen, die Rakete ist gestartet und nimmt unaufhaltsam Schub auf!
Zukünftige Forscher, die sich ernsthaft dem Thema nähern wollen, sollten sich dringend mit den Ereignissen um diesen Schlüsselmoment beschäftigen.
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