Christus, das Desiderat

Mit großem Interesse habe ich Götz Kubitschek und Roger Köppel zugehört. Es gibt wenig, wo ich Götz Kubitschek nicht beipflichten würde, bei seiner historischen, politischen und psychologischen Reflexion der Geschichte Deutschlands und der Einschätzung des gegenwärtigen Zustandes der Deutschen Nation.

Ein Desiderat dieses Gesprächs besteht jedoch darin, dass sich vieles um den Begriff des Volkes dreht, jedoch beide nie zum spirituellen Kern vordringen, was ein Volk ist und wodurch eine Kultur entsteht.

Betrachtet man ein Volk aus dem Standpunkt der geistigen Gesetzmäßigkeiten der Reinkarnation, so ist die primäre Quelle, aus welcher sich ein Volk speist sein Glauben, der wiederum der Kulturträger beziehungsweise die Basis für die daraus entstehende Kultur durch Kulturstifter ist.

In hunderten Beispielen konnte ich Ihnen bereits zeigen, dass Juden wieder in jüdische Familien inkarnieren, Protestanten in protestantische Familien und Muslime in mohammedanische Familien. Seinem Glauben treu zu bleiben hat bei der Inkarnation des Menschen oberste Priorität!

Mit Ausnahmen inkarnieren Deutsche wieder als Deutsche, Franzosen wieder als Franzosen, Ungarn wieder als Ungarn, wenn vielleicht auch alle von diesen Protestanten sind. Wir bleiben in der Regel auch unseren Nationen treu und wie wir wissen, suchen wir auch wieder die Nähe zu Orten und Regionen, die in unserer Existenzgeschichte von Bedeutung waren, oder die historisch logische Fortsetzung dieser sind.

Sollte es zur Inkarnation in andere Nationen oder Regionen kommen, dann ist die Ursache hierfür immer persönliches Karma, weil wir Menschen, denen wir geistig, seelisch und durch unser persönliches Karma tief verbunden sind, häufig geografisch folgen.

Der Glaubensabfall ist die Ursache

Die Tragödie der Zerstörung unserer christlich europäischen Kultur wurde nur durch den Glaubensabfall der europäischen Völker bewirkt und im Zuge dessen folgte logischerweise der Zerfall unserer Monarchien, die im Glauben gründeten, dass der Mensch auf Erden, ebenso ein Königreich wie Gott im Himmel, erschaffen solle, sodass Gott und die göttliche Vorsehung durch Inkarnation, des von ihnen durch die Gesetzmäßigkeiten der Reinkarnation bestimmten Königs, auch auf Erden durch den Heiligen Geist die jeweiligen Könige der Völker leiten.
Die Könige auf Erden erwählen den Kaiser unter Ihnen.

Kubitschek, als auch Köppel sind ausgezeichnete Historiker, die meines Erachtens jedoch ihren Glauben an einen persönlichen Gott verloren haben, weswegen sie ihre Weltbilder und Begriffe aus Geschichte, Politik, Philosophie, Gesetz und Militär formen, diese jedoch nicht im Glauben an Christus und in unserer Religion wurzeln.

Deswegen werden nach meiner Einschätzung weder die AFD, noch die FPÖ, oder eine andere christlich nationalistisch konservative Partei, die Macht haben, um die Zerstörung unserer christlichen Kultur aufzuhalten, wenn sie nicht wieder zum Glauben an einen persönlichen Gott zurückfinden, da ihnen sonst der Spirit fehlt, um den wahren Kulturstiftern zu folgen, die ihrer Zeit voraus sind und das Neue einleiten, was an Stärke und Macht im Geiste der Menschen im Goldenen Zeitalter gewinnen wird.
Beider Weltbilder stehen meines Erachtens auf den tönernen Füßen des Glaubenszweifel, weshalb sich Götz Kubitschek an den Glauben eines Nationalstaates, als Basis seiner Weltanschauung klammert.
Der König wurde jedoch von Gott und der göttlichen Vorsehung durch Inkarnation in die Königsfamilie zum König erwählt. Nicht durch das Volk.

Der König dient auch nicht der Nation, sondern dem Volk. Der Staat bzw. die Nation kann die Gesetze und Grenzen verändern, der Zusammenhalt eines Volkes ist jedoch nur durch den gemeinsamen Glauben gesichert. Frieden gibt es im Volk, als auch unter den Völkern, wenn uns die Wahrheit miteinander verbindet, um die wir in unseren Herzen wissen.

Die Religion des Goldenen Zeitalters

Die Religion des Goldenen Zeitalters ist die Wahrheit über Gott, den Schöpfer des Menschen und des Universums, die Reinkarnation des Menschen und die dahinter liegenden geistigen, karmischen und astrologischen Gesetzmäßigkeiten, durch die wir die Geschichte der Menschheit, bis in das Persönliche hinein, reflektieren und verstehen werden.
Die Religion des Goldenen Zeitalters wird persönlich und universell zugleich sein, weil sie jedes Menschen Existenzgeschichte beleuchtet, sodass wir unsere gemeinsame Geschichte nicht nur personell kennen und nachvollziehen können, sondern auch die Motive der bedeutsam historischen Persönlichkeiten reflektierend klar sehen, sodass sehr wohl der moralische Aspekt eine bedeutsame Rolle spielen wird. Dem jüngsten Gericht der Auseinandersetzung mit seiner Existenzgeschichte entgeht auf lang oder kurz kein menschliches Wesen.

Deswegen vermag letztlich die beste Volkspsychologie eines Götz Kubitschek nicht ihren Dienst zur Selbsterkenntnis der deutschen Bürger erweisen, wenn die spirituellen Wurzeln des deutschen Volksglaubens keine Aufmerksamkeit erhalten und Roger Köppel gar die Ansicht eines säkulären Denkers vertritt, für den alles gelöst sei, wenn sich die Migranten an die Regeln und unsere Gesetze halten.

Götz Kubitschek entgegnet Köppels Säkularismus richtigerweise mit der Notwendigkeit der Abstammung, also durch Blut, gemeinsame Geschichte und unsere Geografie, als Grundlage für ein Volk und die dazugehörige Nation.
Gleichzeitig lehnt er jedoch einen moralischen Blick auf unsere Geschichte ab, mit der Begründung Peter Handkes, wir schauen dann durch vor gestanzte Gucklöcher auf Nationen und Völker, die von den Siegern ausgestanzt wurden. Die vor gestanzten Gucklöcher sind Usus, was uns jedoch nicht davor abhalten sollte, der moralischen Entwicklung des Menschen höchste Priorität beizumessen, damit es eines Tages keiner Gesetze bedarf, weil jeder Mensch in sich das Gute will und tut, wie ihre Vorbilder, der König und die Königin.

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Karl der Große und Hildegard

Da der Geist ewig lebt und der Mensch immer wieder inkarniert, zählt ausschließlich die Moral, also die entwickelte Liebe und Weisheit eines Menschen, da diese ausschlaggebend für den Seelenfrieden und die Nähe, oder Ferne, zu Gott sind. Die moralische Entwicklung eines Menschen entscheidet darüber, ob er seine spirituelle und materielle Kraft für das Gute, Wahre und Schöne einsetzt, oder zum Bösen.
Die Vernunft, der Fleiß und die Disziplin im preußischen Sinne sind keine zu priorisierenden Kriterien, um ein Volk zu einem glücklichen und erfolgreichen Volk zu machen, sodass eine prosperierende Nation dauerhaft und beständig entstehen kann, sondern die entwickelte Herzenswärme und die Einigkeit im Glauben sind in einem Volk die Basis für ein glückliches Schicksal des Volkes und seiner Nation.
Die Liebe zu Gott hält ein Volk zusammen. Ein König, der Gott nicht liebt, dessen Reich wird zerfallen, wenn er auch versucht dies mit Gewalt zusammenzuhalten.
Gottlose Nationen, oder Staatengebilde wie die EU, enden unweigerlich in der Diktatur und im Kollektivismus.

Im Zuge dessen sei daran erinnert, dass eine Nation aus einem Volk entsteht und nicht umgekehrt. Völker entstehen wiederum aus einem gemeinsamen Glauben und der Blutsverwandtschaft durch Inkarnation zu historisch Verwandten unserer Existenzgeschichte. Völker verbindet ihre gemeinsame Existenzgeschichte. Glauben, Familienbande, Heimatliebe, Blut, Krieg und der Tod.

Deswegen bestand Karl der Große darauf, dass der gemeinsame Glaube die Grundlage für die Entwicklung eines homogenen Reiches darstellt. Wenn es keinen gemeinsamen Himmel gibt, gibt es auch keine friedlichen Reiche auf Erden.