Der Princeps ist der Erste
Heute Nacht habe ich mich wieder anhand einer Radix zu einer Inkarnation von jemand hingearbeitet. Seit einem halben Jahr überprüfe ich nochmals viele Inkarnationen von Menschen anhand ihrer Radix. Was nicht in ihrer Radix steht, dem gegenüber bin ich skeptisch und prüfe solange, bis ich Klarheit habe.

Public Domain / Augustinus von Hippo / Gerechter Krieg
In diesem Fall gibt es zwischen mir und dieser Person schon lange persönliche Differenzen, weswegen ich mir nochmals die Radix dieser Person anschaute, um für mich zu verstehen, was die Ursache dieses Konfliktes ist.
Ich habe mir im Laufe meiner Existenzgeschichte viele Feinde gemacht. Ich gebe meinen Widersachern nicht nach und musste daher unzählige Machtkämpfe austragen. Ich kenne gar keine Inkarnation von mir, in welcher ich keine Machtkämpfe ausgefochten habe. Ich erzähle dies, um mich auch so darzustellen wie ich bin.
Für jeden meiner Feinde bin ich ihr Erzfeind, denn ich gewinne meine Kriege und verliere selten eine Schlacht. Ich habe mich daran gewöhnt mein Revier abzustecken und Grenzübertretungen sofort zu ahnden. Ich werde in jeder Inkarnation immer wieder angegriffen, da der Groll meiner Feinde und Rivalen tief sitzt. Diese gewähren zu lassen, wenn sie meine Kreise stören, kommt aufgrund meiner Erfahrung, die ich mit ihnen gemacht habe, überhaupt nicht mehr in Frage.
Wenn ich es für alternativlos sehe, attackiere ich auch gegebenenfalls und breche einen Krieg vom Zaun, wenn ich weiß, dass der andere ohnedies Krieg beabsichtigt.
Deswegen habe ich die Asteroiden Kaiser/Nemesis/Typhon auf meiner Sonne (ich beherrsche die Ungeheuer und bringe ihnen das, was Ihnen gebührt) und Mars/Almaak + Ixion/Princeps am AC + einen schwer verletzten, jedoch unnachgiebigen Mond, der alles aushält. Es waren im Laufe der Jahrtausende viele Könige gegen die ich in den Krieg zog und sie entmachtete.
Wie ich damit aufhörte, übernahmen sie die Macht und jetzt sitzen die unwürdigen weltweit an der Macht.
Wann immer ich an der Macht war, wählte ich die Heiratspolitik, um keine Kriege führen zu müssen. Wenn es jedoch nicht anders ging, wusste ich auch Kriege zu führen.
Heinrich der Stolze
Einer dieser Könige war Heinrich der Stolze. Er verweigerte meine Wahl zum röm.-deutschen König als Konrad III. zu huldigen, also die Anerkennung, Treue und Unterwerfung unter die Herrschaft des neu gewählten Königs.
Er war eifersüchtig auf meine Wahl und in seinem Stolz verletzt, weil sein Schwiegervater Lothar III. Kaiser war und Heinrich davon ausging, dass er sein Nachfolger werden würde, hatte er ihm doch bereits die Reichsinsignien für seinen Todesfall übergeben.
Bei einem gemeinsamen Italienfeldzug, an dem ich als Konrad III. Staufer, mit Kaiser Lothar III. und Heinrich dem Stolzen teilnahm, erkannten die anderen Fürsten und Herzöge, dass Heinrich der Stolze durch sein arrogantes und aufbrausenden Wesen ungeeignet war und sie von ihm nicht regiert werden wollten.
Ich erwies mich jedoch den Idealen eines Ritters würdig. Zahlreiche Fürsten und Herzöge schwenkten deswegen um. Sogar Kaiser Lothar III., als auch die Kirche änderten ihre Meinung zugunsten meiner Person, sodass ich in Koblenz 1138 zum röm.-deutschen König gewählt wurde.

Konrad III. / Wikimedia Public Domain
So sah Herzog Heinrich der Stolze aus. Heinrich wurde in etwa 35 Jahre alt.

Cranach Digital Archive / Heinrich der Stolze
Da er nicht die Größe hatte mich als König zu huldigen, entzog ich ihm Bayern und Sachsen, wogegen er sich mit seinen verbündeten Verwandten zur Wehr setzte. Ein direkter Krieg konnte durch Vermittlung verhindert werden, obwohl sich die Heere bereits gegenüberstanden.
Genau diese Wut fühlte ich die ganzen Jahre hindurch in mir, dass ich nicht mehr in die Schlacht gegen ihn ziehen konnte, denn er starb wenige Tage später unerwartet und plötzlich. Die Aggression, die aufgebaut worden war, konnte sich nie entladen.
Die Situation in Sachsen blieb bis zum Ende meiner Herrschaft trotzdem höchst kompliziert, da sein Sohn Heinrich der Löwe, sich ebenso weigerte die Herrschaft über Sachsen abzutreten. Bayern hingegen konnte unter meine Herrschaft gebracht werden, so auch die Stadt Nürnberg, wo der ehemalige Heinrich der Stolze jetzt wiedergeboren wurde.
Dies ist die Geschichte, die wir uns jetzt kurz astrologisch anschauen.
Radix Heinrich der Stolze wiedergeboren
Wir sehen Sonne/Bellona/Nürnberg/Mastermann/Adonis + Christen/Wittenberg und Liebe
Jemand, der Krieg vermutlich in Bayern und speziell um Nürnburg führte. Er dürfte mit Rockefellia + Jupiter im Krebs am IC einst viel Land besessen haben.
Wir sehen am MC noch für die damalige Inkarnation als Heinrich von Bedeutung Sicilia/King/Galaktisches Zentrum und Bavaria. Heinrich der Stolze regierte auch über Sizilien und hatte kleinere Ländereien in Italien.
Wir sehen in dieser Radix um Regulus, dass er nicht nur Heinrich der Stolze war, sondern in einer späteren Inkarnation ganz sicher im engeren Umfeld von Martin Luther. Mehrere Faktoren weisen darauf hin. Das ist das nächste Rätsel, welches es noch zu knacken gibt.

Der wiedergeborene Heinrich der Stolze
Als ich ihm in dieser Inkarnation begegnete ging ich wie immer vom Besten im Menschen aus. Es wurde mir dann jedoch, und dieser Zusammenhang ist auch wieder spannend, vom ehemaligen Kaiser Friedrich II. dem Staufer, ein späterer Nachfahre, der jetzt bei mir Astrologie gelernt hat, mir berichtet, wie er hinter meinem Rücken mich bei einem Astrologentreff bei anderen Kolleggen an diesem Wochenende bei jeder Gelegenheit schlecht machte. Sie schilderte, dass er eindeutig aus Eifersucht und Neid gegen mich agierte und ich dachte mir, wir wären Freunde = auf meinem MC hat er Klytia/Franke/Ilsebill/Imperatrix stehen = mein Erfolg und Ansehen als Astrologe, erzeugt in ihm Unzufriedenheit (Ilsebill) und Boshaftigkeit (Ilsebill), sodass er meinen Ruf schädigen will (Klytia/Franke).
Ich hatte ihn sogar einmal zu mir nach Österreich eingeladen und für ihn sogar ein Seminar organisiert. So wird man durch sein gutes Karma beschützt, denn er wusste nicht, dass die Teilnehmerin an diesem Treffen unter Astrologen eine Schülerin und Vertraute von mir war.
Ich kündigte ihm sofort die Freundschaft und sagte ihm direkt in das Gesicht, dass er ein eifersüchtiger und hinterhältiger Mensch ist, mit dem ich nichts mehr zu tun haben will.

Friedrich II. der Staufer / A. J.J.
Ich bin relativ schnell auf unsere Geschichte gekommen, denn ich kannte ja meine Inkarnation als Konrad III. und musste nochmals die Personen studieren, mit denen ich damals um Nürnberg einen Konflikt hatte. So verstand ich natürlich sofort seine Konjunktion von Antares/Konrad.
Diese Konstellation ist wiederum ein hervorragendes Beispiel, dass nicht nur die königlichen Fixsterne Geschichte verzeichnen, sondern auch andere Fixsterne unsere Existenzgeschichte festhalten und dokumentieren.
Auf Antares treffen wir unter anderem auf Widersacher, gegen die wir in Opposition gegangen sind. Häufig verbundenes Thema mit Antares ist Eifersucht und Neid auf den Kontrahenten.
Blicken wir in unsere Synastrie, so sehen wir, dass meine Sonne genau bei dem Asteroiden Cäsar/Sachsen/Typhon/Medusa bei ihm hereinkommt = ich bin das Schreckgespenst und Ungeheuer, welches ihm Sachsen entreißen wollte.

Mein Mars auf seinem Almaak/Walhalla = der Konflikt mit mir hat seinen Ruhm in Deutschland gesteigert. Zugleich sehen wir natürlich, dass mein Mars in Opposition zu seiner Sonne steht. Ich war der Angreifer, nachdem er meine Wahl nicht anerkennen wollte, worauf hin ich versuchte ihn zu entmachten.
Wenn wir uns fragen, wer ist jemand, schauen wir einfach auf den Aszendenten und seine Sonne.
In seinem Fall sehen wir am Aszendenten Chiron/Ceres (Schmerz/Zurückweisung innerhalb der Verwandtschaft – es gab ja auch Verwandte, die ihn nicht wählten)+ Saturn/Dares (Verlierer in Duell, Neid auf Rivalen) und Machiavelli/Drago und Gorgo.

Der wiedergeborene Heinrich der Stolze
Das ist jemand, der eine tiefe karmische Wunde (Saturn/Chiron am AC) aus einem Machtkampf (Opposition Pluto/Uranus) in sich trägt, durch die in ihm ein böser Drache (Gorgo/Drago) geworden ist, der voller Machtgelüste und Groll ist.
Die Opposition von Jupiter zur Venus steht für sein Heischen nach Anerkennung und Liebe.
Wir haben nichts vergessen
So wie unsere Synastrie direkt die Geschichte hineinschreibt, die wir mit jemand anderen erlebt haben, genauso hat keiner der Beiden die Geschichte in Wirklichkeit vergessen. In unserem gegenseitigen Verhalten setzten wir die Geschichte wieder fort, selbst wenn wir diese scheinbar vergessen haben.
Je mehr wir jedoch erwachen, fällt der Schleier und wir beginnen uns in irgendeiner Weise immer genauer daran zu erinnern, wie ich auf meine Weise mit Hilfe der Astrologie. Weitere Geschichten werden folgen.