Die veränderlichen Häuser 3,6,9 und 12
3. Haus
Wissen. Informationen. Kommunikation. Sprache. Intelligenz.
6. Haus
Hausverstand. Umsetzung von Wissen in der Praxis. Theorie und Praxis müssen durch unsere Persönlichkeit zusammengeführt werden. Die notwendige Selbsterziehung, um entsprechend seinem Wissen zu handeln, wodurch Selbsterkenntnis gewonnen wird.
Denken, Fühlen und Handeln müssen in Übereinstimmung gebracht werden.
9. Haus
Wer in der Praxis das Wissen umsetzen gelernt hat, welches er für sich als richtig erkannt hat (6. Haus), der beginnt einen Weg zu gehen (neunten Haus). Er beginnt das größere Ganze zu sehen und zu verstehen, zu dem er durch seine Gedanken, Gefühle und Taten (6. Haus) etwas beiträgt. Sein Horizont erweitert sich, indem er den Weg tagtäglich gegangen ist.
Im neunten Haus versteht er nun, weshalb er im sechsten Haus geprüft wurde, um seine Persönlichkeit durch Übung und Dienst zu erziehen, um sodann im Laufe der Zeit das größere Ganze und seine eigene Mission darin zu verstehen (9.Haus).
Wiederholung 3.6. und 9.Haus
Im dritten Haus teilen wir uns mit und sprechen aus, was wir denken. Die Art, wie wir kommunizieren, wird stark vom Tierkreiszeichen an der Spitze des dritten Hauses, als auch von den Planeten, die im dritten Haus stehen, geprägt.
Im dritten Haus geht es nicht um das Verstehen von Wissen, wie im neunten Haus, sondern um die Informationen, die mitgeteilt werden und um die Art und Weise unserer Informationsaufnahme. Im dritten Haus lernen wir, im sechsten Haus verarbeiten und analysieren wir Wissen durch die praktische Anwendung im Alltag und im neunten Haus sollten wir das Wissen soweit vertieft und verstanden haben, sodass wir unsere Überzeugungen bilden können, woran wir glauben.
Durch falsche Informationen, lernt sich der Mensch Falsches an und bildet irrige Überzeugungen. Es gibt jedoch für niemand von Anfang an nur die Wahrheit pur, sondern ein jeder von uns Wahrheitssucher schreitet Schritt für Schritt der Wahrheit entgegen und muss hierbei erkennen, dass er sich zuvor irrte.
Wir werden nicht allwissend geboren, sondern steigen in die Unbewusstheit und in das Vergessen herab. Es ist ein langsamer Prozess, der Erinnerung und des Erwachens, bis wir den Schleier des Vergessens wieder zur Seite geschoben haben und uns der Ewigkeit (12. Haus) bewusst werden, wodurch wir uns wieder zu erinnern beginnen.
Das zwölfte Haus
Je mehr Licht, desto mehr Wahrheit, weswegen alle, die sich der Wahrheit annähern zunehmend erleuchtet werden und das Göttliche in einem jedem erweckt wird.
Das Göttliche in uns erweitert unser Bewusstsein und lässt uns, wie in Ansätzen dies bereits im neunten Haus entsteht, etwas auf einen Blick verstehen. Das Göttliche in uns ist intuitiv. Es übersteigt die Ebene des Wissens, sondern setzt, direkt durch Vereinigung in Geist und Seele mit dem Objekt der Meditation, in der Ebene des Verstehens an.
Das Göttliche in uns ermöglicht uns unmittelbar den Sinn (die Idee, das Wesen) in allem zu erfassen, worauf wir unser Bewusstsein ausrichten.
Das Göttliche in uns ermöglicht uns Dinge jederzeit zu wissen, obwohl wir sie nicht mit unseren Sinnen erfassen können, noch mit dem Verstand immer überprüfen, sondern nur durch unsere geistige Schau sehen und in unserer Seele fühlen.
Nicht das Wissen, welches jemand besitzt ist entscheidend, sondern das Bewusstsein, welches jemand über die Wahrheit erlangt hat. Dieses Bewusstsein geht über das Verstehen des neunten Hauses hinaus und gehört zum 12. Haus. Dieses Bewusstsein entsteht durch Vereinigung mit dem Heiligen Geist (12.Haus).
Dieses Bewusstsein entsteht durch Meditation und seine Sprache ist die Intuition und das Hellhören (Hören im Geiste, Telepathie).
Dieses Bewusstsein bildet sich durch die Liebe in uns aus, die wir für das Wahre, Gute und Schöne entwickelt haben.
Dieses Bewusstsein hat sich ausbildet, weil das Ego der Seele Platz gemacht hat.

Quelle: Dnalor 01, Rom, Vatikan, Basilika St. Peter, Die Taube des Heiligen Geistes (Cathedra Petri, Bernini), CC BY-SA 3.0 AT
Heiliger Geist