Das innere Kind

Die Bezeichnung „das innere Kind“ ist für den Mond sehr treffend, denn der Mond stellt in unserem Horoskop einen Punkt dar, an dem die Sehnsucht Kind zu sein, beschützt und versorgt zu werden, ein Leben hindurch anhalten kann.

Astrologie Mond

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Aus der Perspektive des Mondes hat unsere Seele Bedürfnisse, die gestillt werden müssen, um ein glücklicher Mensch zu werden, der seelisch nicht leidet und anderen damit sein Leben vermiest.
Das Problem besteht beim Mond darin, dass wir möglicherweise ein Leben lang die innere Erwartung eines Kindes haben, dass die Anderen unsere Bedürfnisse stillen sollen und wir uns meist nicht selbst dafür verantwortlich fühlen.

Unsere Verhaltensmuster, die mit dem Mond zusammenhängen, sind tief in uns verwurzelt, da der Mond auch ein Sammelpunkt unserer früheren Erfahrungen unserer Existenzgeschichte ist. Im Mond liegt unsere Vergangenheit begraben, an die wir uns im Laufe unserer Verkörperung wieder erinnern können, wenn wir bereit werden uns mit unserer Seele zu beschäftigen, sodass sich diese öffnet und ihre Qualitäten und Kräfte entfalten kann.

Reaktion, wenn Bedürfnisse des Mondes nicht gestillt werden

Werden diese, tief in uns veranlagten Bedürfnisse nicht erfüllt, reagiert der Mensch entsprechend dem Tierkreiszeichen, in welchem der Mond steht, indem sich die negativen Eigenschaften der Mondstellung im jeweiligen Tierkreiszeichen zeigen werden.

Der Mond im Widder wird wütend und aggressiv.
Der Mond im Stier geht essen und stopft meist alles mögliche in sich hinein.
Der Mond in den Zwillingen ergreift die Flucht, wird unruhig, von inneren Zweifeln zermürbt und stellt alles in Frage. Er lenkt sich ab und verdrängt.
Der Mond im Krebs wird trotzig, reagiert mit Rückzug und bemitleidet sich selbst. Man geht in die Opferhaltung.
Der Mond im Löwen unterdrückt und tyrannisiert oftmals seine Umgebung, bis ihm die Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Der Mond in der Jungfrau beginnt zu putzen und sein Umfeld zu stressen, indem er immer angespannter und kritischer wird, weil er sich überarbeitet.
Der Mond in der Waage wendet sich jemand anderem zu und flüchtet in neue Beziehungen.
Der Mond im Skorpion reagiert meist mit emotionaler Erpressung, indem er anderen (innerlich oftmals) Vorwürfe macht, oder seine Umgebung mit in den Sumpf zieht und ihnen mit seiner schlechten Laune das Leben vermiest. Möglicherweise reagiert dieser Typus auch in Form von Selbstzerstörungstendenzen und zerfleischt sich selbst.
Der Mond im Schützen reagiert meist darin, dass er sich über den anderen erhebt und ihm zu spüren gibt, dass er für ihn bedeutungslos ist.
Der Mond im Steinbock zieht sich zurück und neigt zu Depressivität, die er durch Arbeiten und Selbststrenge überlagert und verdrängt.
Der Mond im Wassermann wird widerwillig, unnahbar und oder auflehnend. Man perlt an ihm ab.
Der Mond in den Fischen fühlt sich als Opfer und vermittelt anderen, dass man ihm helfen müsste. Solange er keine Hilfe erhält, flüchtet er in seine Traumwelt, Süchte und Krankheiten.

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