Todeszeitpunkt
Ich habe im Laufe der Jahre sicherlich an die dreihundert Todeszeitpunkte astrologisch analysiert. Meine gewonnene Erkenntnis daraus war, dass man Unfälle, die zum Tod führen, immer wieder astrologisch nachvollziehen kann, jedoch nicht den gewöhnlichen Todeszeitpunkt, wenn jemand aus Krankheit oder Altersschwäche stirbt.
Wenn jemand aus Krankheit stirbt, kann man zwar wiederum in der Regel sehen, dass er krank war, jedoch nicht den genauen Zeitpunkt, wann er sterben würde. Sehr wohl, lässt sich dieser Zeitpunkt jedoch durch sein nahes Umfeld astrologisch eingrenzen, indem man in den Horoskopen der Angehörigen sieht, dass sie von jemand Abschied nehmen müssen.
Möglicherweise ist auch nicht einmal das Thema Abschiednehmen im nahem Umfeld des Sterbenden eingezeichnet, jedoch sind bei mehreren Familienmitgliedern im darauffolgenden Jahr Erbstreitigkeiten angezeigt, wodurch man wiederum indirekt daraus schließen kann, dass die Person demnächst sterben wird.
Ein sehr klares Beispiel, wie man den Tod eines Menschen in den Horoskopen der Angehörigen sehen kann, war der Tod meines Vaters. Als mein Vater Anfang November 2025 starb, hatte meine älteste Schwester Transit Saturn exakt auf dem Mond im vierten Haus (Abschiednehmen in der Familie) und bei mir stand Transit Saturn ebenso in das Quadrat zum Mond. Meine Mutter hatte auch ganz exakt Transit Saturn in das Quadrat zum Mond, wobei bei ihr Transit Saturn durch das achte Haus des Todes stattfand.
Bei meiner zweiten Schwester stand Transit Saturn ebenso gradgenau in das Quadrat zu ihrem Mond und Transit Pluto war exakt am IC angekommen.
Alle vier Familienmitglieder hatten Transit Saturn in das Quadrat zum Mond = Abschiednehmen in der Familie. Meine jahrelangen Beobachtungen wurden bestätigt, indem man im nahen Umfeld den Tod eines Familienmitgliedes immer wieder astrologisch sehen kann.
Bei meinem Vater selbst, hätte ich den Todeszeitpunkt astrologisch nicht sicher bestimmen können, wenn auch zu sehen war, dass ihm mit Transit Saturn in das Quadrat zum Mars die Kraft ausgeht.
Tödlicher Unfall
Hier ein Beispiel für einen tödlichen Unfall, der vor zehn Tagen in der Nähe von Weiz stattfand. Mich hat dieses Beispiel insofern betroffen, weil einer meiner engsten Freunde ein paar Tage nach dieser Person im selben Jahr geboren wurde und wir führten zwei Tage vor diesem tödlichen Unfall (Beispiel unterhalb) ein Gespräch, in welchem ich ihn warnte die nächsten Tage besser nicht mit dem Roller unterwegs zu sein, da er sehr gefährliche Transite hat, die jederzeit einen schweren Unfall bewirken könnten.
Es waren die selben Auslösungen, die ich in der Radix meines Freundes sah, die auch der tödlich Verunglückte hatte. Seine Frau starb bei dem Unfall ebenso. Mein Freund hatte meinen Rat beherzigt und den Roller stehen gelassen.

Wir sehen in der Radix des tödlich Verunglückten Transit Mars/Uranus in das Quadrat zu Mars/Pluto und in das Quadrat zu Chiron. Diese Auslösungen sah ich auch in der Radix von meinem Freund aktiv, weswegen ich ihn davor warnte. Er konnte sich daran erinnern, da er auch Astrologe ist, dass er ein paar Jahre zuvor mit dem Transitmars exakt an derselben Stelle einen Motorradunfall hatte, indem er jedoch stehend von einem LKW, der zurückschob und ihn nicht gesehen hatte, niedergeschoben wurde.
Bei diesem Horoskop des tödlich Verunglückten, sehen wir, dass Mars (Unfälle, Unglück) und Uranus (unvorhergesehen, plötzlich) frontal Mars/Pluto und Chiron angreifen und gleichzeitig Transit Saturn in das Quadrat zu seiner Sonne standen. Hinzu kam als aktueller Auslöser der Transit Mond, der dieses T-Quadrat in Opposition zu Mars/Pluto triggerte. Ein mögliches schweres Unglück war astrologisch dick und fett reingeschrieben.
Er und seine Frau wurden auf dem Bike von einem Autofahrer abgeschossen, der ihnen den Vorrang nahm.
Meine Beziehung zum Tod in der astrologischen Praxis
Ich beantworte bei meinen Klienten keine Fragen bezüglich des Todeszeitpunktes. Ich erstelle im Grunde keine Todesprognosen, spreche jedoch sehr wohl über das Thema, wenn ich darauf angesprochen werde. Unter Astrologen tauscht man sich sowieso ganz natürlich darüber aus, denn man beobachtet den Tod, wie er sich astrologisch zeigt, um für sich im Bilde zu sein.
Ich empfinde aufgrund meine Bewusstseins den Tod inzwischen nicht mehr als Verlust. Ich bin bereits dermaßen vergeistigt, dass ich ohnedies eine geistige Beziehung zu allen Wesen habe. Bei denen, die mir nahe sind, intensiviert sich diese Beziehung durch die persönliche Liebe, also auf der seelischen Ebene.
Prinzipiell bedeutet eine geistige Beziehung, dass wenn ich an einen Menschen denke, ich mit ihm augenblicklich in Beziehung stehe. In meiner Beziehung zu anderen Wesen gibt es gar keinen Tod, sondern die Beziehung ist auf der geistigen Ebene allgegenwärtig, sofern wir eine Beziehung zueinander haben. Unabhängig davon, ob dieser Geist verkörpert ist, oder nicht.
Je vergeistigter wir werden, desto mehr tritt die materielle Ebene in den Hintergrund unserer Wahrnehmung. Unsere Wahrnehmung konzentriert sich ganz natürlich immer stärker auf die geistige und seelische Ebene des Lebens. Die materielle Ebene verliert durch die Vergeistigung ihre Anziehung.
