Das Abkommen von Paris

Am 14.3.1953 trafen sich Regierungsvertreter von Frankreich und Italien in Paris, um das völkerrechtliche Abkommen zu unterzeichnen, mit welchem der Bau des Mont-Blanc-Tunnels beschlossen wurde. Im Jänner 1959 begann man auf der italienischen Seite mit dem Bau, die Franzosen ein paar Monate später. Der Durchbruch erfolgte im August 1962 und die Eröffnung des Tunnels im Juli 1965.

Der Mont-Blanc-Tunnel war nach seiner Fertigstellung mit knapp 12 Kilometern der längste Straßentunnel der Welt und führte tiefer unter die Erde als jedes andere Projekt zuvor. Die Ingenieure standen dadurch natürlich vor sehr großen technologischen Herausforderungen.

Große bauliche Probleme

Vor allem auf der italienischen Seite gab es erhebliche Bauprobleme, die die KI folgendermaßen zusammenfasst:

  • Extremer Bergschlag: Durch das enorme Gewicht des Berges (bis zu 2.400 Meter Fels über den Arbeitern) stand das Gestein unter so gigantischem Druck, dass Tunnelwände explosionsartig zerbarsten und messerscharfe Splitter durch die Röhre schossen.

  • Massive Wassereinbrüche: Die Mineure stießen unerwartet auf unterirdische Wasseradern. Zeitweise schossen 450 Liter eiskaltes Schmelzwasser pro Sekunde in den Tunnel, was die Baustelle regelmäßig überflutete.

  • Brüchiges Gestein: Statt des erwarteten harten Granits trafen die Arbeiter auf weichen, nassen Schiefer und instabile Sedimentschichten. Dies führte zu ständigen Deckeneinstürzen und bremste den Vortrieb massiv aus.

  • Tödliche Lawinen: Auch außerhalb der Röhre lauerte Gefahr. Im Winter 1962 zerstörte eine gewaltige Lawine die Unterkünfte der Arbeiter am italienischen Tunnelportal und forderte drei Menschenleben.

Insgesamt starben während der Bauphase 17 Menschen: Drei von ihnen kamen bei dem Lawinenunglück außerhalb des Berges ums Leben, während die anderen 14 Arbeiter im Tunnel durch unvorhersehbare Felsstürze, Unfälle mit schweren Baumaschinen oder Fehler beim Umgang mit Sprengstoff verunglückten.

Blicken wir in die Sterne des 14.3.1953, dem Tag, an welchem das Abkommen von Paris unterzeichnet wurde. Die Uhrzeit der Unterzeichnung ist nicht bekannt, weshalb 12:00 Uhr eingestellt ist.

Abkommen von Paris am 14.3.1953

Unter Merkur/Paris/Chaos im Widder (Bauprojekt) wurde an diesem Tag in Paris ein Vertrag für ein Bauprojekt unterzeichnet. Allerdings steht die Rückläufigkeit des Merkurs sowie die Konjunktion zu Chaos dafür, dass vieles anders verlaufen wird als gedacht. Mit Alcyone Opposition Italia, Sirius Opposition Gallia und Altair/Mont Blanc weisen die königlichen Fixsterne, welche Länder ein besonderes Abkommen unterzeichnen und welcher Berg von Bedeutung ist.

Die Konjunktion von Mont Blanc zu Garuda, dem Reittier Vishnus, beschreibt, dass der Berg einen Tunnel bekommen soll. Allerdings sehen wir auch Pholus, Damocles und Sauron in Konjunktion. Für die Arbeiter war der Gang in den Tunnel immer mit einer großen Gefahr verbunden und viele Arbeiter erlitten posttraumatische Belastungsstörungen. Der Mont Blanc, der Angst und Schrecken verbreitet (Damocles, Sauron), weshalb viele Arbeiter regelmäßig zum Alkohol griffen (Pholus), um die Belastungen zu ertragen.

Wir sehen die Sonne (das Projekt) in den Fischen in Konjunktion mit dem Fixstern Markab, welcher übersetzt „Pferdesattel“ bedeutet und astrologisch für Fortbewegung auf allen Ebenen des Lebens steht. Ebenso in Konjunktion stehen Perseverantia (Beharrlichkeit, Ausdauer), Dardanos (Verluste erdulden, doch erfolgt das Happy End; Brückenbauwerke) und Hephaistos (der Gott der Schmiedekunst und des Handwerks). Alle Himmelskörper beschreiben, was gebaut wurde (Sonne).

Minerva, die Göttin der Handwerker, stand an diesem Tag unglücklich. Wir sehen sie im Skorpion (Krise, Verlust) in leichter Opposition zu Algol (Unheilbringer) sowie in Konjunktion zu Pandora/Semphyra (Verlust, Trauer)/Eurydike (Verlust von Gefährten). Die Göttin hatte alle Hände voll zu tun, um ihre Arbeiter zu schützen und musste Verluste in Kauf nehmen.

Abkommen von Paris am 14.3.1953

Woran sehen wir das Problem des weichen Gesteins und des Wassers, das frei wurde? Saturn (Gestein, Problem)/Neptun (Wasser, weich) stehen genau für weiches Gestein und Probleme mit Wasser. Beide waren rückläufig (Negatives kommt zum Vorschein) sowie sie die Opposition zu Mars (Bauarbeit, Arbeiter) und das Quadrat zu Chiron (Schmerz, Wunde, Problem) bildeten. Mit Mars/Heurek machte man allerdings im Bauwesen enorme Fortschritte aufgrund der großen technologischen Herausforderungen.

Tag der Eröffnung

Eröffnet wurde der Mont-Blanc-Tunnel am 16.7.1965 um 10:15 Uhr von den Staatspräsidenten Charles de Gaulle und Giuseppe Saragat. Wir sehen den Jupiter im Tierkreiszeichen Zwilling am MC – der Tunnel ist natürlich eine große Bereicherung für alle Autofahrer. Mit Merkur/Merak war es der längste Tunnel der Welt und in Konjunktion zur Venus freute es die Autofahrer, die nicht mehr fünf Stunden lang über einen Pass fahren mussten, sondern nur 15 Minuten durch den Tunnel, um vom einen Land in das andere zu reisen.

Tag der Eröffnung