Zeichen, Schicksal, Karma

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Die Menschen blenden das Offensichtliche immer wieder aus, weil die Wahrheit so naheliegend und einfach zu interpretieren wäre, dass keine Ausreden mehr zulässig wären.
Das Glück in ein gutes Elternhaus geboren zu werden, ist kein Zufall. Jede geistige, seelische oder materielle Anlage haben wir uns karmisch verdient, oder werden durch Mangel bestraft.
Wenn jemand ein Unglück widerfährt, so wird man für ihn Mitgefühl haben, doch ändert dies nichts an der Tatsache, dass das Unglück die Auswirkung von negativem Karma ist. Ein Schicksalsschlag ist keine Auszeichnung, sondern ein negatives Karma, also ein Reaktion auf unser vergangenes Wirken, welches uns nun einholt und als Unglück widerfährt.
Rein theoretisch kann es jeden treffen und doch trifft es immer diejenigen, in deren Radix das unglückliche Schicksal auch verzeichnet ist.
Wenn jemand mit einem schönen gesunden Körper geboren wird (z.B. unter Sonne/Venus/Mars), dann hat er nicht nur höchstwahrscheinlich auch ein schönes Wesen mit guten Eigenschaften, sondern in früheren Inkarnationen auch immer wieder für die Fitness seines Körpers etwas getan. Sportlichkeit ist genauso wenig ein Zufall wie Intelligenz, Charme, Fleiß, Ausdauer oder Eloquenz. Wir erhalten Gaben wofür wir uns bemüht haben und erfolgreich waren.
Selbst der Böswillige erhält Gaben beziehungsweise wird unter diesen Gestirnen geboren, die seine Bestrebungen in der Verfolgung seiner Ziele widerspiegeln beziehungsweise seinem Wesen eigen geworden sind. Nichts, aber auch gar nichts bleibt unbelohnt, so wie wir auch für unsere Sünden durch Leid, Konflikte, Hässlichkeit, Krankheit und Schmerz büßen werden müssen.
Wenn jemand von uns ein Kind verliert, dann ist das kein gutes Karma, sondern ein schlechtes Karma, welches einen heimsucht. Das ist keine Prüfung von Gott, sondern Gott muss gerechterweise das Böse wirken lassen, weil dieser Mensch durch seinen freien Willen Entscheidungen getroffen hat, die anderen Menschen Leid und Unglück gebracht haben.
Solange jemand diese einfachsten karmischen Gesetzmäßigkeiten nicht richtig interpretiert, wird er auf dem Erleuchtungsweg nicht vorwärts kommen. Wie sollte er sich selbst erkennen, wenn er alles auslagert? Der Mensch, der sich nicht bessern will, will einfach in seinen Illusionen weiterleben, um diese Gesetzmäßigkeiten nicht auf sein eigenes Leben anwenden zu müssen, um zu reflektieren, warum ihm dieses unglückliche Schicksal widerfahren ist.
Lesen Sie die Zeichen! Beurteilen Sie jemand an seinen Früchten und lassen sie sich hierbei nicht vom Schein trügen! Schicksal ist Karma und kein Zufall!
Wenn man sich von Gott abwendet
Haben Gott und die göttliche Vorsehung etwas falsch gemacht, wenn Ryke Geerd Hamer unglücklicherweise seinen Sohn verliert. Scheinbar sogar unschuldig, durch eine verirrte Kugel. Nein, sondern ihr Sohn und die Eltern verband ein unglückliches negatives Karma miteinander. Alle drei müssen gemeinsam in einer früheren Inkarnation jemand tiefes Leid zugefügt haben, welches so schwer war, dass auch sie jetzt ihr ganzes Leben unter dem Verlust leiden mussten.
Dieses Leid, dass sie jemand zugefügt haben, kann sowohl geistig, seelisch, als auch materiell gewesen sein. Das Karma kommt uns jedoch immer möglichst gerecht zurück und so betrifft es meist auch die Ebenen, auf welchen wir das Leid verursachten.
Inwiefern der Täter, der schoss, durch ein persönliches Karma in ihr gemeinsames Schicksal mit verstrickt war, bleibt offen. Die Opfer sind jedoch niemals zufällig Opfer, wenn wir uns damit auch deutlich leichter tun würden, wenn alles so einfach abzuhandeln wäre, dass ausschließlich der Täter der Böse ist.
Wenn jemand Eltern hat, die ihn nicht lieben, dann wirkt sich dies fatal für die Seele des Kindes aus. Weder ist das Verhalten der Eltern gut zu heißen und wird für diese ebenso karmische Konsequenzen haben, noch widerfährt dem Kind etwas, was nicht gerecht wäre. Beziehungen haben Ursachen in früheren Inkarnationen.
Wer sich von Gott abwendet, verliert das Glück und nähert sich dem Unglück an. Sein Geist wird früher oder später verwirrt (karmische Konsequenz = falscher Glaube, schlechte Lehrer, sich in Ideologien und Illusionen verrennen usw.), seine Seele wird krank (Charakter wird immer schlechter von Inkarnation zu Inkarnation) und auch auf der materiellen Ebene wird ihn früher oder später das Unglück von Krankheit, Verlust von Geliebten, Armut, Streit und Konflikte, Gerichtsprozesse usw. einholen.
Wenn jemand immer wieder in seinem Umfeld Konflikte erzeugt, dann liegt dies an seinem Geist und seiner Seele. Das ist niemals Zufall, sondern ist in der Wesensnatur dieses Menschen begründet. Selbst wenn er von böswilligen Wesen angegriffen wird, so hat auch er seinen karmischen Anteil.
Mag sein, dass ein anderer Konflikte durch seine Schwäche provoziert hat, sodass Otto Normalverbraucher nur ein unschuldiges Opfer sieht, aber auch die Schwäche und die Angst sind zum Beispiel eine Sünde.
Wer im Licht steht hat keine Angst, denn diese gehört zur Finsternis. Wer im Licht steht ist mutig, denn Gott ist mit ihm.

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Hätte die Menschheit nicht eine Erbschuld, wären wir längst wieder in den paradiesischen Sphären Gottes zuhause und müssten nicht immer wieder inkarnieren. Ein jeder von uns ist durch unsere kollektive Erbschuld „vorbelastet“. Die Notwendigkeit der Inkarnation selbst, ist bereits die Manifestation eines negativen Karmas der Menschheit.
Wer sich von seinem persönlichen negativen Karma befreit und zu einem Heiligen wird, der muss trotzdem das kollektive Karma akzeptieren, in welches er eingebunden ist. Die Kreuzigung muss jeder durchleben, der für die Himmelfahrt bereit werden will. Der große Unterschied besteht jedoch darin, dass der wahre Heilige, der die Kreuzigung durchlebt, zum Wundertäter wird.
Der Unheilige und vom Glauben abgefallene Mensch, dem Unglück widerfährt, widerfährt hingegen sein negatives Karma, welches sein Ego produziert hat. Er wird nicht zum Wundertäter wie Jesus und erlebt die Auferstehung und Himmelfahrt.
Er ist kein Opfer, weil wir beobachten können, wie zum Beispiel an dem Schicksal von Georg Wohlleben zu Saskia Esken, der Hass gewachsen ist und der Mensch sich dem Bösen in seinem Verhalten angenähert hat.
Ebenso wird ein Ryke Geerd Hamer kein gutes zwischenmenschliches Karma in seiner nächsten Inkarnation ernten. Nicht weil er Hass bei böswilligen Wesen erzeugt hat, die ihn bekämpft haben, sondern weil er seine Weggefährten, Familienmitglieder und Patienten in seinen Kampf missbräuchlich mit hineingezogen hat und stur an seinem Kurs festgehalten hat, obwohl er sehen konnte, wie er damit immer mehr Unglück für viele Menschen um sich herum erzeugte. Sein Ego und seine Überzeugungen waren ihm wichtiger, als die Liebe zu seinen Mitmenschen.
Erst wenn Ryke Geerd Hamer wieder zu Gott zurückfindet, wird er die Kraft und das Gewissen in sich entdecken, um seine Persönlichkeit beziehungsweise seinen Charakter zu korrigieren, um wieder auf Kurs zu kommen, damit er ein Heiler werden kann.
Es gibt keine Heilung für den Menschen, die nicht Gott impliziert. Deswegen ist auch die Geistheilung, die höchste Form der Heilung. Darauf folgt die geistige Chirurgie und die Homöopathie. Dann erst folgen die Naturmedizin und die Schulmedizin.
Man sollte die Welt von oben herab betrachten, wie Gott die Welt sieht, um wirklich zu verstehen, dass das, was oben ist, auch dem entspricht was unten ist (Hermes Trismegistos).

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Hermes Trismegistos