Die Wahrheit tut weh
Entweder jagen wir den irdischen Gütern hinterher und betrachten Beziehungen als nützlich, um diese zu erlangen, oder aber wir streben nach Beziehungen, die uns erleuchten. Zweiteres führt automatisch zu wenigen Gefährten, die uns auf dem Weg begleiten werden, denn die Masse wählt den Weg, der dem Ego angenehm ist und keine inneren Konflikte auslöst.

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Es ist ganz natürlich, dass der Mensch den einfachen Weg wählt, der ihm kurzfristig Befriedigung bringt, selbst wenn er dadurch langfristig in sein Unglück rennt.
Erst wenn wir über eine Inkarnation hinausblicken, im Wissen um die Reinkarnation und ihre Gesetzmäßigkeiten, werden wir höhere Ideale leben und einen tieferen Sinn verfolgen, als die kurzfristige Stillung persönlicher Bedürfnisse.
Stellen Sie sich vor, sie sind am Ende ihres Leben angelangt und stellen sich die Frage, ob sie so gelebt haben, wie es Gott von ihnen wollte und sie müssen erkennen, dass sich alles in ihrem Leben nur darum gedreht hat, dass es ihnen persönlich gut geht und sie ihr Leben genossen haben.
Der Egoist muss konsequent Gott ablehnen, denn sonst kann er seine Haltung und sein Verhalten vor sich nicht rechtfertigen. Er fühlt sich durch Gott in seinem Handlungsspielraum auf allen Ebenen eingeschränkt, da die Moral Gewissenskonflikte auslösen würde. Er muss wie Nitzsche Gott als tot erklären, um sich frei fühlen zu können.
Anstatt sich selbst zu sehen, wie man ist, beginnt man sich anzulügen und die Dinge in einem anderen Licht zu betrachten, damit man sich nicht bessern muss. Die Wahrheit tut weh und an diese wollen wir nicht erinnert werden, weswegen der Egoist und neidische Mensch die Wahrheit meidet und somit auch alle Menschen, die ihn damit konfrontieren könnten. Deswegen werden gleichgesinnte Freunde.
Das geht jedoch nur solange, bis Uranus und Pluto in unserer Radix nicht ausgelöst werden. Wann immer diese beiden Planeten stärker aktiviert werden, werden wir wieder daran erinnert, dass wir uns fortlaufend transformieren und erneuern müssen. Die Wahrheit holt uns immer ein, denn sie ist ewig gültig.
Uranus und Pluto in den Quadranten
Uranus und Pluto rütteln wach und lösen die Veränderungen auf dem Lebensweg aus, durch die wir für einen Weg entscheiden müssen und uns nicht mehr länger anlügen können. Unsere Jahrgänge haben meistens Pluto und Uranus im selben Quadranten.
Hat jemand die beiden Planeten im ersten Quadranten, dann wird er selbst derjenige sein, der wachgerüttelt werden muss. Diese Menschen müssen meist durch ein unberechenbares materielles Schicksal sich mit ihren eigenen Schattenseiten auseinandersetzen und weiterentwickeln, um sich von allem, was ihre Existenz bedrohen könnte, zu befreien.
Sie wissen früher oder später, dass der Schlüssel zur Befreiung von allem, was sie zerstören und ihr Leben bedroht, bei ihnen selbst vorzufinden ist. Durch ihre eigene Transformation und Befreiung von allen Untugenden, entwickeln sie sich zu authentischen und unabhängigen Menschen.
Befinden sich Uranus und Pluto im zweiten Quadranten werden wir meist zum Unruhestifter in unserer familiären Umgebung. Sie erfahren oftmals Spaltung und Brüche in ihrem unmittelbaren Umfeld, bis sie ihre Seele im Dienst für andere, oder aber auch durch Abhängigkeitsverhältnisse von ihrer unmittelbaren Umgebung, aus welchen sie sich erst befreien müssen, geläutert haben.
Diese Menschen müssen sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, um ihr nahes Umfeld und das damit zusammenhängende Karma zu verstehen. Durch Selbstreflexion öffnen sie sich immer mehr für die Liebe.
Befinden sich Uranus und Pluto im dritten Quadranten suchen wir nach der Wahrheit, wobei die Gefahr besteht, dass unser Misstrauen uns davon abhält, dass wir uns auf die Liebe einlassen, um die Wahrheit auch zu erfahren und nicht nur darüber zu theoretisieren.
Diese Menschen werden geboren, um sich geistig weiterzuentwickeln, indem sie in den Widerstreit zu gegenwärtigen Glaubenssystemen gehen.
Wer Uranus und Pluto im vierten Quadranten stehen hat, ist unbequem für die Gesellschaft. Er deckt kollektive Lügen auf und bricht möglicherweise immer wieder gesellschaftliche Tabus. In den meisten Fällen werden diese Menschen von der Gesellschaft isoliert, weil sie den gesellschaftlichen Frieden bzw. die unausgesprochene Übereinkunft bequem in der Lüge zu leben, stören.
Diese Menschen erneuern die Gesellschaft, zahlen jedoch den Preis der Ablehnung und Verrat, weil sie den Frieden stören.