Leben
Emil Kapaun wurde am 20.04.1916 als Kind sudetendeutscher Einwander im Bundestaat Kansas geboren. Nach seinem Theologiestudium erhielt er 1944 die römisch-katholische Priesterweihe und trat in das Chaplain Corps, einer Einheit ordinierter Geistlicher der US-Army, ein.
Schon in seinem ersten Einsatzes im Zweiten Weltkrieg zeigte er große Risikobereitschaft, da er den Soldaten im Schützengraben Beistand leistete.
Während der frühen Phase des Koreakriegs rettete er einen verwundeten Soldaten aus dem Kreuzfeuer des Feindes. Seine Einheit befand sich im Rückzugsgefecht und stand unter schwerem Beschuss. Er erfuhr, dass ein verwundeter Soldat an einer ungeschützten Stelle lag und nicht geborgen werden konnte, da keine Träger verfügbar waren. In einem Akt außergewöhnlichen Mutes lief er zusammen mit einem anderen Offizier in das umkämpfte Gelände. Sie schafften es, den verwundeten Soldaten zu erreichen, in Sicherheit zu bringen und vor dem sicheren Tod zu retten.
Im November 1950 rannte er während eines massiven Angriffs chinesischer Truppen unbewaffnet durch schweren Beschuss, um Verwundete aus dem Gelände zu bergen. Zudem verhinderte er die Exekution des verletzten Soldaten Sergeant Herbert Miller, indem er sich einem feindlichen Soldaten entgegenstellte, der bereits die Waffe auf Miller gerichtet hatte. Der feindliche Soldat soll über diese selbstlose Handlung so überrascht gewesen sein, dass er Miller verschonte, jedoch beide in Kriegsgefangenschaft nahm. Kapaun trug seinen verwundeten Kameraden viele Kilometer auf dem Rücken in das Gefangenlager.
In der Gefangenschaft riskierte er abermals sein Leben, als er Lebensmittel für die anderen Gefangenen von den Wachen stahl und heimlich Messen abhielt. Er versorgte Wunden, gab seine Essensration und Winterkleidung, was letztlich zu seinem Tod durch Entkräftung führte.
Zeitzeugen beschreiben ihn als außergewöhnlich tugendhaft und aufopferungsvoll, wodurch mehrere hundert Menschen gerettet wurden. Posthum wurde ihm die Medal of Honor sowie der Titel „Ehrwürdiger Diener Gottes“ vom Vatikan verliehen.

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Radix
In seinem Geburtshoroskop sehen wir eine bemerkenswerte Sonne in Konjunktion zu den Asteroiden Helga (Heilig), Eugenisis (einwandfreier Leumund, sich nichts zu Schulden kommen lassen & ausgezeichnet werden), Galahad (der tugendhafte Ritter mit reinen Absichten), Nobel (für besondere Leistungen ausgezeichnet werden), Pallas (Militärführung), Excubitor (militärische Einheit & Beschützerfunktion), Thomas Aquinas, Andreashofer (Freiheitskämpfer im Namen Christi), Suvorov (Kühnheit), Aletheia (Aufrichtigkeit) und Apostel (in geistlicher Mission unterwegs sein) auf dem Fixstern Mirach, der das Göttliche offenbart.
Es verbanden sich die Themen Militär, religiöse Geistlichkeit, Mut und Tugendhaftigkeit mit seiner Sonne, weshalb Emil Kapaun zu einem ehrwürdigen Militärgeistlichen wurde.

Kapaun Sonne – IMPERASTRO
Seine Selbstlosigkeit, Liebe und Hilfsbereitschaft sahen wir im Trigon seines Mondes zu Neptun und seiner Sonne im Quadrat zu Neptun bestätigt, welches allerdings auch bis zur völligen Selbstaufgabe führte.

Kapaun Neptun-Aspekte – IMPERASTRO
Mit Jupiter im Widder zeigte sich jemand, der im Krieg (Widder) für seinen Glauben (Jupiter) einstand und die Moral (Jupiter) hochhielt. Die Venus im Sextil zu Jupiter bescherte ihm glückliche Beziehungen zu seinen Mitmenschen und Kameraden, die sich ihm anvertrauten (Venus/Jupiter). Der Mars im Trigon zu Jupiter verlieh ihm enorme Glaubensstärke, die sich auch in der Praxis in seinen Handlungen bewährte. Seinen Kameraden spendete er Zuversicht, Hoffnung und wirkte immer wieder aufbauend auf sie ein (Mars/Jupiter positiv).
Mars in Opposition zu Uranus brachte jedoch auch eine gewisse Eigenwilligkeit hervor. Er wiedersetzte sich zum Beispiel dem Befehl zu evakuieren und blieb stattdessen auf dem Schlachtfeld um die Verwundeten zu versorgen und in Sicherheit zu bringen.

Da der Asteroid China im Quadrat zu Chiron stand, wurde die Gefangenschaft in China sein verletzbarer Punkt. In China versorgte er nicht nur Verwundete (Chiron), sondern erlitt vermutlich auch selbst die schwersten körperlichen Leiden in seinem Leben.
Um das Galaktisches Zentrum gruppierten sich noch die Asteroiden Virtus (Tapferkeit und Mut), James Bond (auf gefährlicher Mission) und Amor (Liebe gebend). Er erhielt die Medal of Honor für seine Tapferkeit (Virtus) und ging damit in die Geschichte ein (GZ).
Mit Mondknoten/Covadonga/Boethius nahe Altair wurde seine Bereitschaft für seine Überzeugungen zu sterben (Boethius), jedoch gleichzeitig auf dem Schlachtfeld durch die Unterstützung himmlischer Mächte beschützt zu werden (Covadonga), zu seiner schicksalhaften Bestimmung (Mondknoten).

Radix Kapaun (Zeit fiktiv) – IMPERASTRO
Hier noch eine kurze Zusammmenfassung seines Wirkens.
www.imperastro.com