Schönheit in der Radix
Geht es nach Joachim Winckelmann, dem Begründer der Kunsttheorie und des Klassizismus, dann liegt Schönheit ganz und gar nicht im Auge des Betrachters, sondern entsteht durch Einheit, Harmonie und stille Größe, die das Ideal eines göttlich vollendeten Zustandes zum Ausdruck bringen.
Schönheit zeigt sich seiner Ansicht nach als göttlicher Geist, der die Materie transzendiert.

Wikimedia Public Domain / David – Michelangelo
Das Göttliche ist schön. Das Diabolische ist hässlich.
Das Göttliche erzeugt harmonische Proportionen und edle Linien. Das Diabolische verzerrt, macht spitz und erzeugt disharmonische Proportionen.
Das Göttliche duftet. Das Diabolische stinkt.
Das Göttliche wirkt anziehend. Das Diabolische bewirkt Abstoßung und Ekel.
Das Göttliche erzeugt Raum und Freiheit. Das Diabolische bewirkt Enge und Zwang.
Das Göttliche erzeugt Entspannung und Harmonie. Das Diabolische erzeugt Disharmonie.
Astrologische Schönheitsfaktoren
Die Venus steht selbstverständlich als Erzeugerin von Schönheit an erster Stelle. Womit sich Venus am Himmel vereint und ihr Licht schenkt, wird schöner.
Venus am AC oder auf der Sonne erzeugen beinahe immer körperliche Schönheit und Attraktivität, wenn nicht sehr starke gegenteilige Aspektierungen dies verhindern würden.
Eine stark gestellte Sonne kann körperliche Größe, Charisma und schöne Augen verleihen.
Pluto braucht gute Grundlagen, um seine Kraft in das Schöne einbringen zu können, um nicht Hässlichkeit zu erzeugen. Pluto verleiht Anziehungskraft, Sexappeal und Faszination, die bei einem schönen Menschen eine Zauber erzeugen können, der einen in den Bann zieht.
Schöne Männer brauchen eine starke Sonne und den Mars in der Radix als Basis, Frauen einen weiblichen Mond und eine Betonung der Venusenergie, um ihre Vorzüge hervorzuheben.
Asteroiden
Diese sieben Asteroiden werden sie bei vielen Models und Menschen, die als schön und attraktiv wahrgenommen werden, in prominenter Stellung sehen.
Vereinen sie sich mit der Sonne, dem Aszendenten, dem Fixstern Spica oder der Venus, finden sie die optimalen Bedingungen vor, um ihre Schönheit zu zeigen.
- Dejopeja
- Aegina
- Helena
- Aphrodite
- Dejanira
- Ganymed
- Juno
Beziehen wir uns auf die Definition von Joachim Winckelmann von Schönheit, dann kann ein Mensch nur schön sein, wenn in seinem Charakter das Göttliche vorhanden ist, welches dann im Körperlichen seinen Ausdruck findet.

https://guptvrindavandham.org/
Radha, die Gefährtin von Krishna