Rückblick
Die letzte Woche lieferte ein perfektes Beispiel dafür, wie astrologischer Einfluss, algorithmische Preisbildung und Nebelkerzen-Events den Marktpreis beeinflussen.
Im Bild der prognostizierte Gold-Trade (M15 Chart) und wie er sich letztlich gezeigt hat.
Wir sehen, dass bis zum FED Zinsentscheid (Mittwoch, 02:00 PM NY-Time) der Markt seine Konsolidierungsphase in der unteren Hälfte des 4H FVG beibehielt und es 1 Stunde nach dem Abwurf der Nebelkerzen zum entscheidenden Wendepunkt (Market Structure Shift) im Markt kam, gefolgt von einem Hoch im asiatischen Handel (Mittwoch, gelbe Box).
Misst man die Bewegung dieses Swings, dann zeigen sich 2 ideale Einstiege für den potenziellen Trade (OTE = Optimal Trade Entry): einer kurz nach Mitternacht (NY) und der zweite im vorbörslichen NY-Handel.
Des Weiteren ließ sich sehr gut das vorhandene Potenzial des Trades absehen, wobei man hier mit seiner Gier aufpassen musste: Auf den ersten Blick fiel auf, dass die 2-fache Standard Deviation (STDV) sich exakt auf das All Time High legte – kein Zufall! Wer aber den Gold-Chart genauer betrachtete, der konnte bemerken, dass die 1,5-fache Standard Deviation exakt mit der Eröffnung des bärischen 1H Orderblock zusammenfällt und es höchst wahrscheinlich ist, dass der Markt an einem Freitag nicht das volle Potenzial dieses Trades ausspielen wird.
So ist es dann auch gekommen. Sowohl im H1 als auch im M15 gab es zwar Versuche, in den Orderblock zu traden, aber es kam zu keinem Schlusskurs oberhalb des Orderblocks. Stattdessen setzte ein heftiger Abverkauf ein mit dem Ziel, die Stopps des asiatischen Handels aus dem Markt zu nehmen und im T.G.I.F Bereich (20-30% der Wochenkerze; Thank God it’s Friday) den Schlusskurs zu setzen.
Mithilfe der Astrologie war es ein Leichtes, dieses Potenzial im Vorfeld zu sehen und hier im Astropointer zu prognostizieren.
Eine Woche für die Lehrbücher!
Trendprognose KW 51
Weder ist das offensichtliche Ziel bei Gold erreicht, noch ist der Goldmarkt hin zu einem bärischen Trend gewechselt. Astrologisch betrachtet rückt das anvisierte All Time High aber erstmal in die Ferne.
Diese Woche wird geprägt durch das Quadrat der Sonne zu Saturn, wobei am Dienstag/Mittwoch das Tief der Woche ausgebildet werden sollte. Beim letzten Mal im September reagierte Gold nur bedingt auf diesen bärischen Transit. Das heißt, es ist durchaus möglich, dass Gold Richtung neues Hoch rennt, bevor der Dampf raus ist. Der Donnerstag könnte noch am besten ausfallen, aber wirkliches bullisches Potential ist auch da nicht zu sehen.
Zum Wochenende tradete der DAX abermals in den Orderblock auf Tagesbasis und reagierte mit einem Abverkauf. Zwar ist auch hier ein bullisches Szenario für die nächste Woche astrologisch unwahrscheinlich, ich erwarte mir aber keinen Schlusskurs mehr unterhalb des invertierten Fair Value Gap (H4 IFVG).
In der Weihnachtswoche wird es von mir keine Prognose geben. Nach den Feiertagen wird der Lauf der Gestirne merklich besser!
In diesem Sinne frohes Weihnachtsfest allen Lesern der Trendprognose 🙂


